Bundestagsabgeordneter Martin Diedenhofen (SPD) mit deutlicher Kritik
Erwin Rüddel (CDU) zweifelt menschengemachten Klimawandel an
Kreis Neuwied. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel sah sich in den vergangenen Wochen mit dem Vorwurf konfrontiert, die gleiche Sprache wie die AfD zu nutzen. Jetzt setzt er noch einen drauf: Bei Twitter und auf seiner Homepage zweifelt Rüddel den menschengemachten Klimawandel an.
Teile der Bundes-CDU haben sich bereits distanziert. Der heimische Bundestagsabgeordnete Martin Diedenhofen (SPD) nimmt nun die CDU vor Ort in die Pflicht: „Dass Erwin Rüddel den menschengemachten Klimawandel offenkundig anzweifelt, ist erschreckend. Wer sich so äußert, positioniert sich unzweifelhaft gegen die Wissenschaft und redet der AfD nach dem Mund. Das schadet unserem Land. Abgeordnete werden dafür gewählt, Herausforderungen zu lösen. Nach mir die Sintflut ist kein Politik-Konzept! Es ist gut, dass sich CDU-Politiker auf Bundesebene bereits von Rüddels Aussagen distanziert haben. Jetzt erwarte ich auch eine klare Reaktion der CDU vor Ort und der CDU Rheinland-Pfalz.“
Pressemitteilung
Büro Martin Diedenhofen, MdB

Herr Rüddel redet in seinen Kommentaren von Fakten, bedient sich aber plumper AFD Argumentation ohne Weitblick, Verantwortungsbewusstsein und globalem Denken.
Im weltweiten Durchschnitt stößt jeder Erdenbürger pro Jahr rund fünf Tonnen Kohlendioxid aus – in Deutschland jedoch sind es pro Kopf der Bevölkerung 9,7 Tonnen. Also sollten und müssen wir auch mehr tun als andere Länder und als Vorbild und Innovationsträger fungieren. Weil wir es können, insbesondere als eine der größten Volkswirtschaften der Welt.
Aber möge Herr Rüddel weiter in seinem Wohlstands-Egoismus verharren und sich durch seine Äußerungen ins Aus setzen und dann hoffentlich ganz schnell aus der Politik verschwinden.
Rüddel & Co.
Es ist müssig, eine Diskussion (auch über dieses Thema) überhaupt zu beginnen bzw. weiterzuführen.Dass so etwas überhaupt gewählt wird (zum Wohle des Volkes) ist bereits ein menschlicher Tiefpunkt. Man sagt ja Wissen ist Macht, offenbart gleichzeitig aber auch bei nicht wenigen etwas, was eher das Tragen einer gelben Binde mit 3 schwarzen Punkten erfordert. Die sprichwörtliche, offensichtlich angeborene Blindheit, mit der sich so mancher Zeitgenosse durch die Gezeiten bewegt, ist schon erschreckend. Ohne wissenschaftliche Erkenntnisse ... Wer den klimatischen u. ökologischen Wandel der vergangenen Jahrzehnte bis dato intensiv verfolgt hat wird feststellen, dass es der Mensch durch seinen Kontroll- u. Fortschrittswahnwahn über alles was kriecht u. fleuscht, durch seine Überindustrialisierung etc. tatsächlich geschafft hat, unseren Planeten an den Rand eines Kollaps zu bringen, unterstützt von Intensivgegnern, die ihr eingeschränktes Denken auch noch mediengerecht verbreiten
Und wiedermal betreibt ein Sozialdemokrat mit wedelnder Nazikeule nichts anderes als perfekten AfD-Wahlkampf. Die Aussagen Rüddels in dem Kontext sind es aber durchaus wert, auch mal überlegt zu werden. Denn Konsens, auch der Wissenschaft und der stets, ähm, naja, wissenschaftsfolgenden SPD (hüstel, hüstel) ist ja nun dieses Ziel die Erderwärmung auf 1,5Grad zu begrenzen. Aber wenn man diese 1,5Grad somit quasi akzeptiert, heißt das nicht auch, dass man damit akzeptiert, dass zumindest dieser Teil vom Menschen eben nicht genügend beeinflusst werden kann, sich zumindest dieser Teil der Klimaveränderungen also auch ohne Einfluss der Menschen ergeben wird (wie das Klima es, lt. Wissenschaft, ja auch seit Millionen Jahren immer getan hat).
Also müsste man die Klimadiskussion aufsplitten: Was kann der Mensch beeinflussen, und wo muss man sich auf die Klimaveränderugnen vorbereiten, ohne diese beeinflussen zu können. Aber nein, lieber nur schwarz-weiß-Denke, AfD-Nazikeule raus und drauf.
Die Aussage von Erwin Rüddel ist insofern richtig, dass ein Klimawandel stattfindet, die empirischen Daten aber keinesfalls darauf hindeuten, dass dieser "Menschengemacht" ist. Jenseits alle politischer Hysterie, die, warum auch immer, geschürt wird, ist die wissenschaftliche Diskussion dahingehend im vollen Gang. Fest steht, die CO² Konzentration in der Atmosphäre hat sich erhöht, wie viel ist strittig, da sehr alte Messergebnisse (>100 a) ähnliche Werte zeigen wie aktuell. Weiterhin, das zeigen Eisbohrkerne, Sedimente und Stalaktiten, folgt der CO² Anstieg in der Atmosphäre dem erwärmen der Meere, d.h. wärme Ozeane gasen mehr CO² aus. Deshalb ist die Aussage "Menschengemachter Klimawandel" lediglich eine politische und keine Wissenschaftliche, daher Falsch und Erwin Rüddes richtig!
Wenn Herr Rüddel sich nicht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinandersetzt, verwundert dies auch gar nicht. Schade für seine Partei der CDU.