Politik | 05.02.2021, 14:55 Uhr

214,1 Millionen Euro KfW-Fördergelder als Corona-Hilfen im Kreis Neuwied

Erwin Rüddel: Der Bund lässt in schwierigen Zeiten keinen im Stich

Kreis Neuwied. „Die Corona-Hilfen sind eines der größten Hilfsprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die auch für den Kreis Neuwied erneut ihre Rolle als Krisenmanagerin der Bundesregierung wahrgenommen hat. So profitiert das NR-Land nach neuesten Zahlen von einer Gesamtfördersumme in Höhe von 214,1 Millionen Euro“, teilt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Die Summe schlüsselt sich auf über die Mittelstandsbank in 129,3 Millionen Euro Unternehmensinvestitionen, 11,4 Millionen Euro Gründerkredite und 1,8 Millionen Euro für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Bei privaten Kunden weisen der Bereich Wohnen und Leben 25,2 Millionen Euro und die Sparte Energieeffizienz und erneuerbare Energien 44,6 Millionen Euro aus. Für kommunale und soziale Infrastruktur beträgt die Fördersumme im Kreis Neuwied 0,5 Millionen Euro.

Für das Förderjahr 2020 lassen die Corona-Hilfsprogramme das KfW-Geschäftsvolumen auf einen historischen Höchstwert steigen. So erhöht sich das Fördervolumen um 75 Prozent auf 135,3 Milliarden Euro. Corona-Sondermaßnahmen im In- und Ausland weisen 50,9 Milliarden Euro aus. Die Förderung der Entwicklungs- und Schwellenländer erreicht mit 12,4 Milliarden Euro einen neuen Höchststand.

Das Zusagevolumen im Geschäftsfeld Export- und Projektfinanzierung, das Finanzierungen im Interesse der deutschen und europäischen Wirtschaft bereitstellt, lag bei 16,6 Milliarden Euro. Die Tochtergesellschaft KfW Capital hat 2020 insgesamt 871 Millionen Euro an Wagniskapital für Start-ups zugesagt.

Besondere Erwähnung finden Investitionen in den Klimaschutz und für eine nachhaltige Zukunft, welche ein weiteres Erfolgsjahr energieeffizienten Bauens und Sanierens ausweisen. Die KfW fördert seit über 15 Jahren im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Energieeffizienz von Gebäuden. Ab Juli 2021 wird die KfW in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) die Kreditförderung für Effizienzhäuser und Einzelmaßnahmen sowie bis Ende 2022 auch die Zuschussförderung für Effizienzhäuser abwickeln.

„Der Bund stellt mit Hilfe der KfW-Bankengruppe Kredite in großem Umfang aus – so zur Gewährleistung des laufenden Betriebs und zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen aufgrund der Corona-Pandemie. Diese Hilfen schlagen sich auch in der Region, wie dem Kreis Neuwied, positiv nieder“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Pressemitteilung des Büros von

Erwin Rüddel MdB, CDU

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