Politik | 26.02.2016

CDU-MdB mit anderen Parlamentariern sehr engagiert

Erwin Rüddel: „Politischer Druck zeigt Wirkung beim Bahnlärm“

DB AG verspricht fristgerechte Umrüstung auf leisere Güterwaggons

Berlin/Region. „Bis Jahresende wird die Deutsche Bahn AG die Hälfte ihrer Güterwagen mit lärmmindernder Technik ausgestattet haben. Dieses Versprechen von Bahn-Chef Rüdiger Grube begrüße ich ausdrücklich, da es deutlich über das hinausgeht, was wir bislang von der DB in Sachen Umrüstung der Waggons gehört haben“, erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel. Er gehört zu den Gründern der überparteilichen „Parlamentsgruppe Bahnlärm“, in der sich inzwischen über 120 Mitglieder des Bundestags zusammengeschlossen haben.

Rüddel, der sich seit Jahren im Kampf gegen den Bahnlärm engagiert, wertete die Ankündigung des Bahn-Chefs zugleich als Beleg dafür, „dass der politische Druck wirkt, mit dem unsere Parlamentsgruppe in den vergangenen Monaten verstärkt die staatlichen und privaten Waggonbetreiber drängt, den Lärmschutz entlang der Bahntrassen zu beschleunigen“.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete erinnerte ferner daran, dass die Bahn gemäß dem Koalitionsvertrag verpflichtet ist, den Schienenverkehrslärm bis 2020 zu halbieren. Bis Ende 2016 sollte demzufolge bereits die Hälfte der Flotte mit lärmmindernder Technik, sogenannten Flüsterbremsen, ausgestattet sein.

„Eine entsprechende Zusage vom Verband der privaten Güterwagenhalter in Deutschland e.V. (VPI) lag uns bereits vor. Von dessen Bestand von ca. 60.000 Waggons werden bis Ende des Jahres ca. 30.600 Waggons auf LL-Sohle umgerüstet sein. Eine ebensolche Erklärung der DB AG fehlte bislang. Umso mehr begrüße ich, dass jetzt auch die Deutsche Bahn die Umrüstung auf Flüstertechnik beschleunigen wird“, sagte Rüddel weiter.

Derzeit sind rund 21.000 Güterwagen der DB mit lärmmindernder Technik ausgestattet. Bis zum Jahresende werden es dann insgesamt 32.000 Wagen sein. „Das bedeutet, dass wir mit 50 Prozent Umrüstung Ende 2016 voll im Plan liegen“, so der Abgeordnete. Dafür müsse sich die Bahn allerdings finanziell stärker als zunächst geplant engagieren. Die Umrüstung der Güterwagen werde jedoch zusätzlich auch vom Bund gefördert, betonte Rüddel.

„Unser Ziel ist, bleibt die Halbierung des Bahnlärms bis 2020. Wer dann nicht auf lärmmindernde Technik umgerüstet hat, wird das deutsche Netz nicht mehr befahren können. Dies gilt für die Bahn und ebenso für die privaten Waggonhalter. Und das werden wir noch in diesem Jahr auch gesetzlich festschreiben“, bekräftigte der CDU-Bundestagsabgeordnete. Pressemitteilung Büro

E. Rüddel CDU, MdB

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