Politik | 25.09.2020

Erwin Rüddel vermisst vom Land eine klare Aussage zum Karneval

Kreis Neuwied. „Ich bin selbst aktiver Karnevalist und trete nachhaltig für das rheinische Brauchtum ein. Die Corona-Pandemie hat aber auch den normalen Ablauf der bevorstehenden Karnevalssession durchkreuzt. Die Gesundheit steht über allem, auch über dem närrischen Treiben. Was aber bislang fehlt, ist eine klare Aussage der SPD-geführten Landesregierung“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag und als Bezirksvorsitzender der Rheinische Karnevals-Korporationen (RKK) bezieht der Politiker konsequent Stellung, zu dem, was er von der Mainzer Landesregierung vermisst und ihr, mit dem Hinweis aufs Nachbarland Nordrhein-Westfalen, ankreidet.

„NRW macht es richtig, indem es Karnevalsveranstaltungen in Zeiten der Pandemie absagt und fürs Ehrenamt einen Rettungsschirm „aufspannt“, der aber noch erweitert werden muss für die Künstler. Generell ist festzuhalten, dass nur, wenn politisch klar Stellung bezogen wird und Karnevalsveranstaltungen offiziell abgesagt werden, insbesondere die ehrenamtlich tätigen Vereine kündigen und finanzielle Risiken ausschließen können. Hierbei gilt es aber nicht nur die Vereine, sondern eben auch die Künstler zu sehen“, argumentiert der Parlamentarier.

Ganz anders bewertet Rüddel die Situation in Rheinland-Pfalz: „Das Land unter Ministerpräsidentin Dreyer (SPD) duckt sich weg. Das ist ein politischer Totalausfall, der keine Orientierung fürs Ehrenamt sowie keinen Rettungsschirm für die Vereine und Künstler bietet.“

Die SPD-geführte Landesregierung offenbare statt Lösungen, abermals einen Schlingerkurs. „Deshalb fordere ich, beispielnehmend an NRW, das Land auf, jetzt endlich zu handeln, zum Schutz von Gesundheit und Brauchtum. Vielleicht feiern wir mit einem Impfstoff im kommenden Frühjahr den Karneval nach“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Pressemitteilung

Büro Erwin Rüddel, MdB (CDU)

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