Meldungen für das Wochenende 19. bis 21. September
Es gab viel zu tun für die Remagener Polizei
Küchenbrand
Brohl-Lützing. Am Samstag meldeten kurz vor Mitternacht mehrere Nachbarn einen Küchenbrand. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde dabei niemand. Zur Ermittlung der Brandursache wurde das Haus durch die Polizei versiegelt.
Unwetter
Niederzissen. Nach starkem Regen und Gewitter kam es am Samstagnachmittag in den Ortschaften Niederzissen und Umgebung zu überfluteten Kellern mit teilweise starker Schlammbildung. Betroffen waren ungefähr 35 Gebäude. Ein Feuerwehrmann erlitt durch Treibgut in der Strömung eine Fußfraktur. In Wassenach wurde ein Transformator des Grundversorgers von einem Blitz beschädigt, wodurch Öl ins Erdreich versickerte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und THW waren bis in die frühen Morgenstunden mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Teilweise blieben Straßenabschnitte das gesamte Wochenende gesperrt.
Trunkenheitsfahrt
Niederdürenbach. Wegen des Unwetters war die K 52 in Richtung Oberdürenbach gesperrt. Ein 54-jähriger Pkw-Fahrer aus der Verbandgemeinde Brohltal nahm dies nicht sofort wahr und wollte in den gesperrten Bereich einfahren. Bei der folgenden Belehrung nahmen Verkehrskräfte starken Alkoholgeruch in der Atemluft wahr. Ein darauf folgender Alkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille. Es wurde ein Strafverfahren gegen den Fahrzeugführer eingeleitet, welches die Blutentnahme im Krankenhaus Remagen und die Beschlagnahme des Führerscheins zur Folge hatte.
Nachbarschaftsstreit
Remagen. Zu einem Nachbarschaftsstreit kam es in einer Remagener Gartenkolonie. Ein Schrebergartenbesitzer aus Nordrhein-Westfalen versetzte einem 38-jährigen Mann aus Remagen einen heftigen Schlag ins Gesicht, wodurch dieser einen Schneidezahn verlor. Nachdem Zeugen dem Geschädigten zur Hilfe eilten, konnte der Täter zunächst fliehen. Nachdem der Tatverdächtige erfuhr, dass die Polizei gerufen werde, wollte er sich rächen und kam zum Tatort zurück. Ein weiterer Übergriff konnte durch Zeugen unterbunden werden.
Stolzer Waffenbesitzer
Sinzig. Durch eine besorgte Bürgerin stieß die PI Remagen auf einen verdächtigen Interneteintrag. In einem Facebook-Post war eine Waffe mit Munition abgebildet, die ein Facebook-Mitglied mit dem Zusatz versah, wonach er jetzt Spaß haben werde. Eine zeitnahe Überprüfung des Sachverhalts ergab, dass sich das Facebook-Mitglied mit Freunden auf einem Schießstand in Köln befand und von ihm keine Gefahr ausging.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei daraufhin, dass Facebook-Einträge öffentlich sind und dortige Äußerungen sowohl strafrechtliche als auch polizeikostenpflichtige Konsequenzen haben können.
Pressemeldung
Polizeiinspektion Remagen
