Dr. Anna Köbberling zu Mitarbeitenden in den Pflegeeinrichtungen
Es herrscht eine hohe Impfbereitschaft
Koblenz. Die Landtagsabgeordnete Anna Köbberling (SPD) freut sich über die hohe Impfquote der Beschäftigten in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe in Koblenz. Wie Köbberling mitteilt, liegt der Anteil der vollständig geimpften bzw. genesenen Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen in Koblenz bei über 92 Prozent. Bundesweit liegt Rheinland-Pfalz mit seiner Impfquote von gut 92 Prozent damit in der Spitzengruppe aller Bundesländer: „Für das hohe Verantwortungsbewusstsein und die unschätzbare intensive Arbeit, die die Pflegenden in den Alten- und Pflegeheimen leisten, möchte ich mich als rheinland-pfälzische Abgeordnete ganz herzlich bedanken“, so Köbberling.
Rheinland-Pfalz war eines der ersten Bundesländer, das den Impfstatus von Mitarbeitenden sowie Bewohnerinnen und Bewohnern in den Einrichtungen vor Ort verpflichtend abgefragt hat. Der vollständige Impfschutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen liegt bei rund 95 Prozent. Anna Köbberling abschließend: „Jede Impfung eines Mitarbeitenden in den Alten- und Pflegeheimen erhört signifikant den Schutz von hochbetagten Menschen. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht kann hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten. Vor diesem Hintergrund sind die Äußerungen der Union zur möglichen Aussetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht sehr irritierend.“
Pressemitteilung des
Büro von Dr. Anna Köbberling

Diese ganzen Diskussionen um eine Impfpflicht sind doch nur politisches Kasperletheater, solange die Instanzen, die eine solche dann umsetzen und prüfen sollen, personell nicht ansatzweise in der Lage dazu sind. Die Gesundheitsämter streichen derzeit gerade wieder reihenweise die Segel, was Kontaktverfolgung, Infizierteninformation etc. angeht. In über zwei Jahren Pandemie hat man die Gesundheitsämter nicht mal ansatzweise auf ein in "Krisenzeiten" noch handlungsfähiges Niveau gebracht. Wenn jetzt die Bundespolitik über eine Pflicht diskutiert, die von den Gesundheitsämtern als zusätzliche Aufgabe noch kontrolliert werden soll, ist es völlig egal, was dabei am Ende diskutiert und beschlossen wird. Eine Impfpflicht wird in Deutschland nur eine Werbekampagne mit Gesetzestext werden. Tauschen die Abgeordneten Kuchenrezepte aus, anstatt solcher Pressemeldungen, hätten sie wenigstens was davon.
Die einzige denkbare Begründung für eine Impfpflicht, wäre ein positiver Effekt auf das Infektionsgeschehen, also eine Verminderung der Verbreitung, der Übertragung von SARS-CoV-2, der durch eine Impfpflicht erreicht werden könnte. Aber genau das kann durch COVID-19 Impfstoffe überhaupt nicht erreicht werden, wie die Realität und zahlreiche Studien zeigen, denn weder sind Geimpfte, genauso wie Ungeimpfte, vor einer Ansteckung geschützt noch vor einer Weitergabe des Virus, wenn sie sich infiziert haben. Und auch die (politische) Behauptung, dass das Risiko eines "schweren Krankheitsverlaufes" für geimpfte Menschen verringert wäre, kann medizinisch nicht gehalten werden. Auch hierzu gibt es zahlreiche Studien (teils Meta-Studien).