Fünftklässler der ISG Remagen diskutierten mit Staatssekretärin Reich
Europa kinderleicht
Remagen. Einer Herausforderung der besonderen Art stellte sich Staatssekretärin Beate Reich am vergangenen Freitag: Mit einhundert Fünftklässlern über Europa zu diskutieren, gehört auch für die erfahrene Politikerin nicht zum Alltagsgeschäft. Aber auch für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch ein ebenso spannendes wie informatives Erlebnis.
Im Rahmen der Vorbereitung auf den Besuch hatten die Schülerinnen und Schüler eine große Europakarte erstellt, in der neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch eingetragen war, aus welchen Staaten die Kinder oder die nahen Verwandten stammen. Etwa ein Viertel der Kinder hat Wurzeln in den europäischen Nachbarstaaten. Zu Beginn der einstündigen Veranstaltung referierte Sergio Marella über die Ausdehnung des Kontinents, die Gründung der EU. Alena Ott stellte die Mitgliedsstaaten und die Flagge mit den zwölf gelben Sternen, die für die Vollkommenheit stehen, vor. Am Beispiel Polens machte Jan Kowalski deutlich, wie vielfältig die sprachlichen und kulturellen Identitäten sind, die sich unter dem Dach Europa zusammengefunden haben.
Sichtlich beeindruckt vom Vorwissen der Kinder, stieg Staatssekretärin Reich in die Diskussion ein. Es ging sowohl um tagesaktuelle politische Fragen wie zum Beispiel „Warum gehört die Türkei nicht zur EU?“, „Warum möchte Kiew nicht Russland beitreten?“ als auch um den Alltag der aus Remagen stammenden Politikerin: „Haben Sie schon mal Frau Merkel getroffen?“ - „Und Herrn Obama?“ Verständlich und kompetent beantwortete Frau Reich die ihr gestellten Fragen.
Wer glaubt, Politik sei eine langweilige und trockene Angelegenheit, wurde im Rahmen des einstündigen Besuchs eines Besseren belehrt. Zahlreiche Kinder nutzten die Gelegenheit, sich zur Erinnerung ihre Europabroschüre signieren zu lassen.
Pressemitteilung Integrierte
Gesamtschule Remagen
