Überfüllte Papiertonnen an den Feiertagen:
FDP fordert vom AWB aktive Aufklärung statt Bürokratie
Kreis Ahrweiler. Übervolle blaue Tonnen und liegengebliebenes Altpapier sorgen rund um die Feiertage im Kreis Ahrweiler regelmäßig für Ärger bei den Bürgern. Die FDP hat sich dieser Beschwerden angenommen und beim Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) pragmatische Lösungen für diese absehbaren saisonalen Spitzen gefordert. Die Antwort des AWB zeigt aus Sicht der Liberalen: Das Hauptproblem ist nicht zwingend die Abfuhr, sondern eine mangelhafte Kommunikation der Verwaltung.
Auf die Forderung der FDP nach flexibleren Lösungen, wie etwa zusätzlichen Sammelmöglichkeiten, verwies der AWB auf zu hohe Kosten für die Allgemeinheit. „Dass die Verwaltung die Müllgebühren nicht unnötig in die Höhe treiben will, ist aus liberaler Sicht absolut richtig“, erklärt Ulrich van Bebber (FDP). „Stattdessen verweist der AWB auf sein bestehendes Angebot: Jeder Haushalt kann sich jederzeit völlig kostenlos und unbürokratisch eine zweite große Papiertonne bestellen. Das Problem ist nur: Kaum jemand weiß davon.“
Für die FDP greift es zu kurz, wenn eine Behörde intern zwar Lösungen bereithält, diese aber nicht aktiv an die Menschen heranträgt. Die Freien Demokraten fordern den AWB daher auf, künftig als moderner Dienstleister aufzutreten.
„Wir erwarten, dass der AWB im Vorfeld der nächsten Feiertagssaison ab November offensiv über diese Möglichkeiten aufklärt“, fordert van Bebber. „Wer Frust und überquellende Tonnen vermeiden will, muss die Bürger rechtzeitig informieren – über soziale Medien, die Amtsblätter und die lokale Presse. Bürgernähe heißt, Service-Angebote sichtbar zu machen, bevor das Papier-Chaos überhaupt erst ausbricht.“
Die FDP kündigt an, bei dem Thema weiter am Ball zu bleiben und die Informationspolitik des AWB im Vorfeld des nächsten Winters genau zu beobachten.
Pressemitteilung
FDP im Kreis Ahrweiler
