FDP im Kreis Ahrweiler startet in den Landtagswahlkampf
Kreis Ahrweiler. Der FDP-Kreisverband Ahrweiler hat auf seinem Kreisparteitag im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Bad Breisig personelle Kontinuität und politische Geschlossenheit demonstriert. Ulrich van Bebber wurde mit breiter Mehrheit für weitere zwei Jahre als Kreisvorsitzender bestätigt.
Der Parteitag war zugleich ein deutliches Signal zum Start in den Landtagswahlkampf. Mit Daniela Schmitt, Landesvorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz und Ministerin für Wirtschaft und Verkehr, Sandra Weeser, Bezirksvorsitzende und frühere Bundestagsabgeordnete, sowie Marco Weber, parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, war die Landespartei prominent vertreten. Auch die beiden FDP-Direktkandidaten für die Landtagswahl, Peter Tsao-Adolphs (Wahlkreis 13) und Martin Göddertz (Wahlkreis 14), stellten sich den Mitgliedern vor und skizzierten ihre politischen Schwerpunkte.
In seiner Begrüßung machte Ulrich van Bebber unmissverständlich klar, welche Bedeutung die kommenden Wochen haben: „Diese Landtagswahl ist eine Richtungsentscheidung. Für die FDP – und für die Freiheit insgesamt.“ Die Liberalen stünden unter Druck, doch Aufgeben sei keine Option.
„Noch ist nichts entschieden. Jetzt zählen Einsatz, Präsenz und Überzeugungskraft.“
Der Kreisvorsitzende kündigte einen aktiven und sichtbaren Wahlkampf an. Neben den klassischen Formaten soll gezielt der persönliche Kontakt gesucht werden. Haustürwahlkampf und eine deutlich stärkere Nutzung sozialer Medien seien zentrale Bausteine. „Wir wollen bewusst zu den Menschen gehen“, so van Bebber.
Die Landesvorsitzende Daniela Schmitt unterstrich die landespolitische Dimension des Wahlkampfs. Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten, rückläufiger Investitionen und struktureller Herausforderungen brauche Rheinland-Pfalz eine klare liberale Handschrift. Die FDP habe in Regierungsverantwortung gezeigt, dass sie Wachstum ermögliche, Arbeitsplätze sichere und die Infrastruktur stärke. „Ohne eine starke FDP in der Regierung gibt es keinen Fortschritt in der Bildungs-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik“, betonte Schmitt.
Marco Weber hob hervor, dass die FDP im Landtag unverzichtbar sei, um wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Freiheitsrechte und zukunftsorientierte Lösungen durchzusetzen – nur so lasse sich echte politische Gestaltungskraft für Rheinland-Pfalz realisieren. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt spiele hierbei eine herausragende Rolle.
Auch die kommunalpolitischen Themen kamen zur Sprache. Zentrale Handlungsfelder im Kreistag seien laut van Bebber die Sicherung des Schwimmunterrichts, die Stabilisierung des Kreishaushalts sowie die seit Langem ausstehende Vorlage eines Alarm- und Einsatzplans und eines Gesamtkonzepts Katastrophenschutz. Zu den Kreisfinanzen sprach er Klartext: „Wir haben den Blindflug längst hinter uns. Wir sind dann vom Sinkflug in den Sturzflug gegangen und stehen kurz vor der Bruchlandung.“
Der neu gewählte Kreisvorstand setzt auf Erfahrung und Verlässlichkeit. Stellvertretende Vorsitzende bleibt Christina Steinhausen, neu gewählt wurde Martin Thormann. André Nursinski bleibt Schatzmeister und David Jacobs Geschäftsführer. Zu Beisitzern wurden Nicole Falkenstein, Johannes Schmidgen und Wolfgang Reuß gewählt.
Zum Abschluss appellierte van Bebber an die Geschlossenheit des Kreisverbandes.
„Wir stehen vor acht intensiven Wochen Wahlkampf. Wenn wir zusammenstehen, präsent sind und klar sagen, wofür wir stehen, können wir es schaffen. Wir kämpfen nicht nur für Mandate. Wir kämpfen für die Freiheit.“
Pressemitteilung
FDP im Kreis Ahrweiler
