Politik | 24.09.2024

SPD kritisiert Bandenwerbung

Fair Play? Nicht mit der CDU

Wachtberg. Die CDU Wachtberg will sich offenbar die Gunst der Sportvereine im Ländchen erkaufen. So inszenierten sich CDU-Vertreter jüngst mit zwei großen „CDU-Bannern“ an den Sportplätzen in Berkum und Pech als wohlwollende Unterstützer.

Eine Partei als Sponsor? Otis Henkel, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, kritisiert dies deutlich: „Die SPD-Fraktion hält von einer solchen Einflussnahme nichts. Abgesehen davon, dass sicherlich alle Vereine Unterstützung verdient hätten und nicht nur ausgewählte, sind Sportvereine auch zur parteipolitischen Neutralität verpflichtet. Parteipolitik hat auf dem Fußballplatz nichts zu suchen! Das ist ein ungeschriebenes Gesetz, an das sich bisher alle demokratischen Parteien gehalten haben. Die CDU hat dies nun bewusst missachtet - ein klares Foulspiel“.

Übrigens: Kurz nachdem die Bandenwerbung angebracht war, ließ sie der erste Verein nach Kritik aus den eigenen Reihen wieder entfernen.

Pressemitteilung der

SPD-Fraktion Wachtberg

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Werbeplan 2026
Rund ums Haus Daueranzeige
150 Jahre
150-jähriges Jubiläum Krupp Verlag
Reinigungskraft
Rund ums Auto
Empfohlene Artikel
Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr: Am Ufer des Sees türmt sich gerade nach Wochenenden der Müll.  Foto: Gabi Becker
946

Mit großer Besorgnis beobachte ich die zunehmende Verschmutzung am Laacher See. Besonders nach den Wochenenden bleiben nach Partys häufig Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr und anderer Müll am Ufer, entlang der Wege und sogar mitten im Wald zurück. Dieses rücksichtslose und antisoziale Verhalten schadet der Natur und der Tierwelt gleichermaßen und beeinträchtigt die Erholung aller Besucherinnen und Besucher.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Am Sasmtag 19.September heißt es wieder „Andernach tanzt“
770

„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.

Von Thomas Manstein aus Sinzig

Weiterlesen

Der „Hungerfelsen“ bei Kripp. Foto: Rolf Niemeyer
382

Wasserstandsmarkierung ist nur bei extremem Niedrigwasser im Flussbett zu sehen

11.07.: „Hungerfelsen“ bei Kripp ist wieder sichtbar

Kripp. Aufgrund der anhaltenden Dürre sinken die Pegelstände des Rheins momentan. Eine Folge der sinkenden Pegelstände hat BLICK aktuell-Leser Rolf Niemeyer festgehalten: Bei Kripp hat er den „Hungerfelsen“ im Flussbett abgelichtet – also eine Wasserstandsmarkierung, die nur bei extremem Niedrigwasser sichtbar wird und früher deshalb drohende Hungersnöte durch Dürre signalisierte. Rolf Niemeyer schreibt zu seinem Foto:

Weiterlesen