Politik | 09.03.2021

Stefani Jürries, GRÜNEN-Direktkandidatin im Wahlkreis 13, tauschte sich mit dem Team des „Weltladen Remagen-Sinzig“ aus.

„Fairtrade – für uns alle wichtig“

Walburga Greiner, Silke Olesen und Stefani Jürries (v.l.n.r.) vor dem Eingang des Weltladens im Gemeindehaus der Ev. Kirche Remagens in der Marktstraße. Foto: Sabine Peter

Remagen. Die Weltläden sind ein exzellentes Beispiel für starkes ehrenamtliches Engagement, das etwas bewirkt. Walburga Greiner, Sprecherin des Vereins Weltladen Remagen-Sinzig e.V., stellte heraus, dass jede*r Einzelne mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten ein klares Signal setzt, denn bei deren Herstellung werden bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten.

Um das Fairtrade-Konzept zu unterstützen, hatte Stefani Jürries, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Remagener Stadtrat, schon 2019 den gemeinsamen Antrag aller Fraktionen eingebracht, dass Remagen sich als Fairtrade-Stadt zertifizieren lässt. Sie steht voll und ganz hinter diesem gemeinsamen Ziel. Mittlerweile wurde eine Steuerungsgruppe von rund 20 Menschen gegründet und die offizielle Bewerbung ist eingereicht. Die Stadt Remagen ist also auf dem richtigen Weg.

Der Weltladen feiert 2021 bereits seinen 40. Geburtstag. „Das ist eine Erfolgsgeschichte, die hoffentlich noch in diesem Jahr gemeinsam mit der Zertifizierung Remagens als Fairtrade-Stadt gefeiert werden kann“, hofft Jürries. „Der Weltladen hat sich entschlossen, jeden ersten Freitag im Monat am Markt in Remagen dabei zu sein und dabei auch weiterhin Werbung für die Fairtrade-Stadt zu machen“, berichtet Silke Olesen, ebenfalls Sprecherin des Vereins, von den aktuellen Aktivitäten des Weltladens. Er gehörte außerdem zu den ersten Geschäften in Remagen, die einen Lieferdienst anboten, um ihre Stammkunden in der Corona-Zeit versorgen zu können. Jürries war beeindruckt von dem rein ehrenamtlichen Engagement. Auch die liebevoll gestaltete Homepage des Weltladens (www.weltladen-remagen-sinzig.de) sprach sie an. Dort wird regelmäßig über alle Themen rund um Fairtrade berichtet. Aktuell gibt es sogar einen kleinen Kandidatinnencheck.

Die GRÜNEN stehen bundes- und landespolitisch klar zu einem verbindlichen Lieferkettengesetz. Sie sehen beispielsweise die Beschaffungsstellen in Rheinland-Pfalz als einen Motor für einen Wandel an dieser Stelle. „Wir setzen uns in unserem Wahlprogramm für eine gesetzliche Regelung ein, die alle öffentlichen Beschaffungsstellen in Rheinland-Pfalz verpflichtet, ökologische und soziale Kriterien und die Menschenrechte zu berücksichtigen, wenn beispielsweise Arbeitskleidung oder -material gekauft wird“, so Stefani Jürries.

Pressemitteilung von

Stefani Jürries,

GRÜNEN-Direktkandidatin im Wahlkreis 13

Walburga Greiner, Silke Olesen und Stefani Jürries (v.l.n.r.) vor dem Eingang des Weltladens im Gemeindehaus der Ev. Kirche Remagens in der Marktstraße. Foto: Sabine Peter

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