Politik | 28.06.2018

Lange Liste krimineller Handlungen gegen die AfD

Farbanschlag auf Wahl- kreisbüro von Andreas Bleck

Mit einem beleidigenden Schriftzug wurde das Wahlbüro Blecks besprüht.privat

Altenkirchen. Auf das Wahlkreisbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Andreas Bleck in Altenkirchen wurde am Mittwoch, den 27. Juni, ein Farbanschlag verübt.

Unbekannte haben mutmaßlich zwischen 6.10 und 9.30 Uhr mit schwarzem Sprühlack die Glasfront besprüht. Zusätzlich wurde das Türschloss mit einem Holzstück blockiert. Die Straftat wurde angezeigt, die Polizeiinspektion Altenkirchen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Dazu Bleck: „Der Farbanschlag reiht sich leider in die lange Liste krimineller Handlungen gegen die AfD ein. Wenn Argumente fehlen, greifen manche Menschen zu undemokratischen Mitteln. Sachbeschädigung ist keine legitime Form der Meinungsäußerung, sondern der Versuch, seinen politischen Gegner zu schädigen und einzuschüchtern. Für mich ist das nichts anderes als Terrorismus, dem ich mich sicherlich nicht beugen werde.

Die freie Meinungsäußerung ist für mich ein hohes Gut und eine wichtige Errungenschaft der Demokratie. Ich bin bereit, mich auch mit kritischen Meinungen gegenüber der AfD auseinanderzusetzen. Wer Interesse an einem offenen und gewaltfreien Diskurs hat, dem steht es jederzeit frei, mich zwecks Terminvereinbarung zu kontaktieren.“Pressemitteilung der

AfD Neuwied, Andreas Bleck, MdB

Mit einem beleidigenden Schriftzug wurde das Wahlbüro Blecks besprüht.Foto: privat

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Kommentare
30.06.201812:21 Uhr
Helmut Gelhardt

Zweifelsfrei ist diese 'Fuck You-Sprühaktion' ungesetzlich.
Sie ist auch kein geeignetes Mittel der politischen Auseinandersetzung. Sie aber als Terrorismus zu bezeichnen ist
galaxienmäßig übertrieben. Herr Bleck will sich diesem 'Einschüchterungsversuch' nicht beugen. Letzteres ist hinzunehmende AfD-Rhetorik. Terrorismus ist jedenfalls, wenn von einem RECHTEN MOB Flüchtlingsunterkünfte angezündet werden mit Gefahr für Leib und Leben der dort untergebrachten
Menschen.Dieser MOB wurde auch angestachelt durch permanente AfD-Hetzreden gegen Fremde/asylsuchende Menschen.AfD-Hetzredner oder von diesen verwirrte rechte
Zeitgenossen haben tatsächlich zahllose ihrer politischen Gegner mit anonymen menschenverachtenden Bedrohungen in fernmündlicher, schriftlicher und sonst verbaler Weise bedacht und damit einzuschüchtern versucht.Darüber sollte sich das
AfD-MdB Bleck zuallererst Gedanken machen! Durch diese nutzlose Sprühaktion gerät Herr Bleck nicht in den von ihm
herbeigesehnten Opferstatus!

29.06.201813:19 Uhr
Uwe Klasen

Zu den Ausführungen von Hr. Kowallek ein passendes Zitat: “Linke und rechte Parteien sind wie geschiedene Eltern, die mehr Energie darauf verwenden, ihre Kinder dazu zu bringen, das andere Elternteil zu hassen, als dass sie um deren Wohlergehen besorgt wären!“ (Quelle: sciencefiles.org)

29.06.201801:53 Uhr
Siegfried Kowallek

Wenn auf das Wahlkreisbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Andreas Bleck in Altenkirchen am 27. Juni tatsächlich ein Farbanschlag von echten Gegnern dieser Partei verübt wurde, ist das ohne Wenn und Aber zu verurteilen. Vor Kurzem gab es die Nazi-Schmiererei in Engers, in der auch ein politisch links stehender Neuwieder ins Gas gewünscht wurde. Das AfD-U-Boot Uwe Klasen stellte in den Raum, diese Schmiererei sei eine sogenannte "False Flag"-Aktion der Antifa oder ähnlicher Gruppierungen gewesen, um die Rechten zu verunglimpfen. Wenn im AfD-Umfeld „False Flag“ tatsächlich eine Option der politischen Auseinandersetzung ist, dann muss ich doch ernsthaft die Frage stellen, wieso das bis zum Beweis des Gegenteils nicht auch eine Überlegung im Hinblick auf den Farbanschlag auf Andreas Becks Wahlkreisbüro ist.
Siegfried Kowallek, Neuwied

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