Bürger für Swisttal gründen Arbeitskreis
Fehler bei der Nah- versorgung vermeiden
Swisttal. „Die Nahversorgung in der Gemeinde Swisttal wird sich weiter verschlechtern“, so die Prognose der Wählervereinigung Bürger für Swisttal (BfS). Der CDU-geführte Rat wolle offensichtlich immer wieder die gleichen Fehler wie in der Vergangenheit begehen: ausschließliche Unterstützung eines Discounters auf der grünen Wiese zu Lasten der noch existierenden Einzelhändler und Dienstleister im Ortskern.
Heimerzheim und Odendorf hätten diesbezüglich bis heute sichtbar verloren: Die Zahl der erfolgreichen Dienstleister vor Ort sinke gegen Null. Schmerzlich ist für die BfS nicht nur der Verlust der regionalen Gewerbetreibenden. Es tue weh, daran erinnert zu werden, wie es dazu gekommen sei. Eine nicht mehr florierende Einkaufstrasse werde beliebig verlängert, damit die Neuansiedlung eines großen Anbieters „irgendwie“ ins Einzelhandelskonzept passe, wie in Heimerzheim geschehen. Oder aber einem Discounter werde Exklusivität eingeräumt.
Andere ländliche Regionen gingen besser mit den Herausforderungen in der Nahversorgung um.
In Buschhoven bestehe aktuell großer Handlungsbedarf und noch die Möglichkeit, für eine sinnvolle Nahversorgung zu sorgen. Dazu müssten jedoch die ansässigen Nahversorger unterstützt werden.
Die BfS möchte unmissverständlich zum Ausdruck bringen, dass sie die Bedenken und Nöte der Bürger hinsichtlich der Nahversorgung sehr ernst nimmt. Die Nahversorgung in der Gemeinde Swisttal sei ganz neu zu gestalten. Deshalb wurde ein Arbeitskreis Gemeindeentwicklung (AK-G) unter der Leitung des Sprechers Diplom-Ingenieur André Gentz gegründet. An den verschiedenen Arbeitskreisen der BfS kann jeder interessierte Bürger teilnehmen.
Pressemitteilung
der Wählervereinigung
„Bürger für Swisttal“
