Politik | 09.06.2017

40 Jahre Mitglied der SPD

Ferhat Cato feiert Jubiläum

Genosse als Ehrentitel

Ferhat Cato auf dem Schiff der IG Metall, auf dem Weg nach Koblenz, zur Kundgebung der Gewerkschaft, mit roter Fahne und seinem Heimatort Engers im Hintergrund. Privat

Engers. Ferhat Cato (56) feierte sein 40-jähriges Parteijubiläum als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. 28 Jahre war er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Koblenz-Goldgrube (1989-2017), ehe er Anfang April freiwillig aufgrund familiärer Verpflichtungen in Neuwied, das Amt aufgab. Bundesweit trat er mehrmals politisch in Erscheinung.

In Jugendjahren kandidierte er 1990 für den Bundesvorsitz der SPD-Jugend, den Jungsozialisten. 2008 wurde Cato durch den damaligen SPD-Bundesvorsitzenden, Kurt Beck, die höchste Auszeichnung der SPD, die Willy-Brandt-Medaille verliehen. Zu seinem Jubiläum erhielt er jetzt auch ein persönliches Glückwunschschreiben von Kurt Beck.

In den letzten drei Jahren hat er in SPD-Kreisen und darüber hinaus durch sein Buch Aufmerksamkeit erlangt, „Hat sich die SPD überlebt?“, das inzwischen in der dritten Auflage im Buchhandel erhältlich ist. Cato gilt als einer der bundesweit bekanntesten Traditionalisten in der SPD, die immer die Gewerkschaft und Partei, und bei Cato Schalke 04 als traditioneller Arbeiterverein, im Einklang nennen und sich zu den Wurzeln der Arbeiterbewegung bekennen.

Auf die Frage, woran er glaube, antwortet der Jubilar stets: „An die Ideale der Deutschen Arbeiterbewegung - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - und daran, dass Schalke wieder Meister wird.“

Er ist seit 16 Jahren Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bendorf und lebt in Engers (Rhein), wo er jetzt auch Mitglied des SPD-Ortsverein Engers geworden ist.

Ferhat Cato auf dem Schiff der IG Metall, auf dem Weg nach Koblenz, zur Kundgebung der Gewerkschaft, mit roter Fahne und seinem Heimatort Engers im Hintergrund. Foto: Privat

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Kommentare
10.06.201717:30 Uhr
RAMON

Der Neu-Engerscher Ferhat Cato ist kein EINFACHER! Als
Traditionssozialdemokrat verteidigt er seine SPD gegen 'Himmel und Hölle' - auch dann, wenn diese nicht zu verteidigen ist. Er würde lieber sich selbst verraten als die SPD. Dabei kann er die
SPD raubeinig, schonungslos kritisieren - aber: dies darf nur Er. Die SPD ist seine weltanschauliche Geliebte.Er hadert mit
ihr - schütz sie aber vor Angriffen von außen wie EL Cid, der
Schwertträger der Königin (hier: der 'Alten Dame'). Gehen ihm die Argumente zur ideologischen Verteidigung der SPD aus, wird er 'stiernackig', schnaubt und scharrt mit den Hufen. Das bedeutet Alarmstufe ROT für politisch Verweichlichte. Cato ist wie er ist. Ein Kümmerer. Immer Schutzmacht für den 'kleinen Mann' und 'nah bei de Leut'. Und - er vergisst nie den faktischen Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital! Die SPD kann stolz sein auf solch einen Parteisoldaten und Kämpen. Seine Waffe ist der Säbel - nicht das Florett. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!

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