40 Jahre Mitglied der SPD
Ferhat Cato feiert Jubiläum
Genosse als Ehrentitel
Engers. Ferhat Cato (56) feierte sein 40-jähriges Parteijubiläum als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. 28 Jahre war er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Koblenz-Goldgrube (1989-2017), ehe er Anfang April freiwillig aufgrund familiärer Verpflichtungen in Neuwied, das Amt aufgab. Bundesweit trat er mehrmals politisch in Erscheinung.
In Jugendjahren kandidierte er 1990 für den Bundesvorsitz der SPD-Jugend, den Jungsozialisten. 2008 wurde Cato durch den damaligen SPD-Bundesvorsitzenden, Kurt Beck, die höchste Auszeichnung der SPD, die Willy-Brandt-Medaille verliehen. Zu seinem Jubiläum erhielt er jetzt auch ein persönliches Glückwunschschreiben von Kurt Beck.
In den letzten drei Jahren hat er in SPD-Kreisen und darüber hinaus durch sein Buch Aufmerksamkeit erlangt, „Hat sich die SPD überlebt?“, das inzwischen in der dritten Auflage im Buchhandel erhältlich ist. Cato gilt als einer der bundesweit bekanntesten Traditionalisten in der SPD, die immer die Gewerkschaft und Partei, und bei Cato Schalke 04 als traditioneller Arbeiterverein, im Einklang nennen und sich zu den Wurzeln der Arbeiterbewegung bekennen.
Auf die Frage, woran er glaube, antwortet der Jubilar stets: „An die Ideale der Deutschen Arbeiterbewegung - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - und daran, dass Schalke wieder Meister wird.“
Er ist seit 16 Jahren Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bendorf und lebt in Engers (Rhein), wo er jetzt auch Mitglied des SPD-Ortsverein Engers geworden ist.
Ferhat Cato auf dem Schiff der IG Metall, auf dem Weg nach Koblenz, zur Kundgebung der Gewerkschaft, mit roter Fahne und seinem Heimatort Engers im Hintergrund. Foto: Privat