Politik | 29.10.2020, 12:45 Uhr

FDP-Stadtverband Bendorf

„Fillingers Eck“

Bendorf. Seit mehr als einem Jahrzehnt bemüht sich der FDP-Stadtverband Bendorf um eine Lösung, um die verkehrsmäßige Überbelastung des sogenannten „Fillingers Eck“ zu verringern.

In der Legislaturperiode 2011-2016 unter „Grüner“ Leitung des Ministeriums für Wirtschaft und Verkehr war Verkehrsinfrastruktur eher drittrangig.

Hier spielten die erneuerbaren Energien – die Verspargelung der Landschaft mit Windräder - die absolut dominierende Rolle.

Die Landtagswahl 2016 veränderte diese Schieflage zu Gunsten der Verkehrsinfrastruktur. Unter Leitung von Dr. Volker Wissing (FDP) erhielt der Landes-Verkehrswegebau wieder Priorität.

So wurde, was Bendorf betrifft, mit seiner Unterstützung die L 306 von und nach Stromberg in Angriff genommen und zwischenzeitlich vollendet.

Es ist ein absoluter Gewinn für den Stadtteil Stromberg, aber auch für die der benachbarten Ortschaften, was auch die Kaufkraft in der Stadt Bendorf, dank nun bester Anbindung, nachhaltig unterstützt.

Auch sieht man nun „Licht am Ende des Tunnels“ was das „Fillingers Eck“ angeht.

Das Landesstraßenbauprogramm 2021 sieht den Bau eines Kreisels und neuer Einmündung vor. Die verkehrsmäßig stark frequentierten Weiser Straße und Engerser Landstraße, die dort in die B 413 münden, sollen gebündelt und entzerrt werden. Lange Staus, wie heute speziell zur Rush-hours, werden nach Vollendung der Maßnahme der Vergangenheit angehören.

Damit würde sich ein weiteres wichtiges Stück Bendorfer Infrastrukturvollenden.

Es gibt aber künftig noch mehr zu tun, um die Stadt verkehrsmäßig zu ertüchtigen und zukunftsfähig zu gestalten. So ist eine geänderte Streckenführung der B 413 aus der Innenstadt geplant, um die Sanierung der Innenstadt zu unterstützen.

Die geplante umfangreiche Bebauung des Wenigerbachtals, mit der damit verbundenen zunehmenden Verkehrsdichte der Mühlenstraße, wird eine weitere neue Verkehrsregelung unumgänglich werden lassen.

Um all dies im Sinne der Stadt und seiner Bürger umzusetzen bleibt abschließend zu hoffen, dass nach der Landtagswahl im März 2021 sich die Prioritäten nicht wieder gegen den Ausbau von erforderlicher Verkehrsinfrastruktur verändern.

Pressemitteilung

FDP-Stadtverband Bendorf

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