Politik | 01.10.2018

Dokumentation über Linksextremismus

Filmemacher Rainer Fromm besuchte das Wahlkreisbüro

Uwe Junge im Gespräch. Privat

Koblenz. Mittwochs traf sich der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, mit dem Politikwissenschaftler und Fernsehjournalisten Rainer Fromm (produzierte unter anderem Beiträge für ARD, ZDF und Arte) zu einem Drehtermin auf der Karthause in Koblenz. Fromm arbeitet derzeit an einer Dokumentation über das Thema Linksextremismus beziehungsweise linksextremistisch motivierte Gewalt.

Drehort war das Wahlkreisbüro des Koblenzer Abgeordneten Joachim Paul. Uwe Junge, der bereits selbst das Opfer linksextremer Gewalt wurde, berichtete aus erster Hand über die Angriffe auf seine Person, seine Ehefrau und sein Haus. Neben Junge wurden zahlreiche andere AfD-Politiker bereits angegriffen und bedroht. Rainer Fromm dreht seit den 1990er Jahren TV-Dokumentationen und wurde mehrfach ausgezeichnet. 2017 begleitete er filmisch den Bundestagswahlkampf der AfD. Dazu Joachim Paul: „Ich begrüße es außerordentlich, dass die Medien sich endlich auch verstärkt mit dem Thema Linksextremismus und linke Gewalt beschäftigen und dabei neben anderen demokratischen Parteien auch die AfD zu Wort kommen lassen. Die AfD ist eine durch demokratische Wahlen legitimierte Partei, die auf dem Boden der Verfassung steht und in besonderem Maße Artikel 21 (die Parteien) des Grundgesetzes entspricht.

Es muss Grundkonsens aller demokratischen Parteien sein, politisch motivierte Gewalt zu verurteilen und politisch zu bekämpfen. Die systematischen Angriffe auf die AfD belegen, dass es in der Bundesrepublik eine große aktive linksextremistische Szene gibt, die Wahlergebnisse nicht akzeptiert und somit die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnt. Leider hat es auch in Koblenz bereits politisch motivierte Sachbeschädigungen gegeben, die sich gegen mich und eine weitere Abgeordnete des Landtages gerichtet haben. Deshalb ist auch in Koblenz Wachsamkeit geboten.“

Pressemitteilung

desBüro von Joachim Paul (AfD)

Uwe Junge im Gespräch. Foto: Privat

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