Politik | 12.07.2016

SPD Rhein-Lahn startet Mentoring-Programm

Förderung des politischen Nachwuchses

Vertreter des Kreis-SPD und der Sozialdemokratischen Gesellschaft für Kommunalpolitik stellten das Mentoring-Programm vor. privat

Bad Ems. Mit Mentoring-Programm wollen SPD Rhein-Lahn und SGK Rhein-Lahn gemeinsam mit den Jusos junge Engagierte an Kommunalpolitik heranführen. Dass junge Menschen sich eher wenig dafür interessieren, ob das lokale Rathaus nun saniert wird, wer die Kosten dafür trägt und welches Gremium darüber die Entscheidungsgewalt innehat, hört man oft. Nichtsdestotrotz wird diese Generation in der Zukunft dafür verantwortlich sein, die Region fortschrittlich und nachhaltig zu gestalten – gerade in der Kommunalpolitik. Um die Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder oder Ortsvereinsvorsitzenden von Morgen im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2019 fit zu machen, hat die SPD Rhein-Lahn nun erstmals ein Mentoring-Programm gestartet, in dem junge Sozialdemokraten gefördert und gefordert werden sollen.

Politisches Handwerkszeug

Unter der Regie von SPD-Kreisvorsitzendem Mike Weiland und SGK-Vorsitzendem Carsten Göller wurde ein parteiinternes Förderprogramm entwickelt, das den ausgewählten Parteischülern, die sich auf einen Platz bewerben konnten, die ganze Bandbreite an kommunalpolitischem Handwerkszeug vermitteln soll. Was sind die konkreten Prozesse in Gemeinde-, Verbandsgemeinderats- oder Kreistagssitzungen? Welche Methode führt zur optimalen Veranstaltungsorganisation? Wie funktionieren effektive Mitgliederwerbung, politische Diskussionsführung, und mittels welcher Parteistrukturen lassen sich Vorhaben bestmöglich in die Tat umsetzen? Fragen wie diese werden im Zuge des zweijährigen Programms behandelt werden.

Teamgeist stärken

Neben kommunalpolitischen Sachfragen sei aber auch die Schaffung eines Wir-Gefühls zentraler Bestandteil des Mentoring-Konzepts. „Aus den einzelnen Mentees soll eine echte Gemeinschaft entstehen, die gemeinsam an einem Strang zieht und auch selbstständig zusammenarbeiten soll“, so Göller. Dieser Wille zeigt sich auch in der Tatsache, dass das Programm ein buntes Potpourri verschiedener Aktionen und Seminare vereint. Bildungsprogramm und Workshops sollen von Teambuilding-Tagen wie einer Kanutour aufgelockert werden. Durch flexibel wahrnehmbare Lokalveranstaltungen können die Mentees weitere Eindrücke in die Kommunalpolitik gewinnen.

Acht Mentoren haben sich bereit erklärt, einzelne Jungpolitiker individuell in die Abläufe ihres kommunalpolitischen Alltags zu involvieren. So werden neben den Projektleitern Mike Weiland und Carsten Göller auch Landrat Frank Puchtler, die Erste Kreisbeigeordnete Gisela Bertram, Verbandsbürgermeister Michael Schnatz, die Ortsbürgermeisterinnen Marlene Meyer (Arzbach) und Evelin Stotz (Schiesheim) und der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff Mentoring-Mitglieder unter ihre Fittiche nehmen.

Nachdem bei der Auftaktsitzung in Bad Ems das grundsätzliche Kennenlernen der Mentees sowie der Ansprechpartner erfolgte und Spielregeln für die Arbeitsweise innerhalb der kommenden zwei Jahre festgehalten wurden, ging es auch mit ersten Planungen los. Nach der Kanutour im August werden im September dann erstmals alle Mentees, Mentoren und Gesamtleiter bei der Auftaktsitzung zusammentreffen.

Bereits jetzt ist man sich seitens der Förderer sowie der Geförderten sicher, dass es spannende, informative und freundschaftliche zwei Jahre der Zusammenarbeit werden. Pressemitteilung

der SPD Rhein-Lahn

Vertreter des Kreis-SPD und der Sozialdemokratischen Gesellschaft für Kommunalpolitik stellten das Mentoring-Programm vor. Foto: privat

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