Politik | 05.02.2024

SPD-Frauen im Kreisverband Ahrweiler

Fortschritte der Frauenbewegung gefährdet

V.li. Adelheid Trocha, Susanne Müller, Ursula Koll, Kim Meyer, Udo Klein, Sigrid Dehmelt und Sandra Sebastian-Berthel.  Foto: Christian Reuther

Kreis Ahrweiler. Auch das Vorstandsteam der SPD-Frauen im Kreisverband Ahrweiler hat sich in der letzten Woche an der Demo in Ahrweiler für Demokratie und gegen Rechtsextremismus eingesetzt. Im Demonstrationszug zog man gemeinsam vom Ahrweiler Bahnhof Richtung Marktplatz in Ahrweiler. Die SPD-Frauen im Kreisverband Ahrweiler stehen geschlossen gegen rechtsextreme Pläne, die bei einem geheimen Treffen von AFD, Rechtsextremen, Werteunion und Unternehmer*Innen in Potsdam im November 2023 nun ans Licht kamen. Über 4000 Menschen, darunter das Vorstandsteam der SPD-Frauen, nahmen an der Demonstration für Demokratie und Solidarität und gegen Rechtsextremismus in Ahrweiler teil, um gemeinsam ein starkes Zeichen gegen extremistische Ideologien zu setzen.

Das Medienhaus correctiv hatte aufgedeckt, dass bei besagtem Treffen Pläne geschmiedet wurden, Menschen mit Migrationshintergrund oder Deutsche, die nicht in das rechtsextreme Weltbild passen, aus Deutschland zu vertreiben. Das Vorstandsteam der SPD-Frauen im Kreisverband Ahrweiler betrachtet diese Pläne als einen klaren Angriff auf unser Grundgesetz, der den Grundprinzipien der Menschenwürde und Gleichheit vor dem Gesetz widerspricht.

Die Vorsitzende der SPD-Frauen im Kreisverband und gleichzeitig Mitglied des Landtags, Susanne Müller (SPD), betonte in ihrer Ansprache die Notwendigkeit, sich jetzt deutlich gegen diese Pläne auszusprechen und sich solidarisch für diejenigen einzusetzen, die möglicherweise die ersten Opfer des Faschismus wären. Die Menschen, die sich jetzt gegen diese Pläne erheben, seien die „Brandmauer“ der Demokratie, so die Landtagsabgeordnete Susanne Müller.

Dabei betont das Vorstandsteam, dass auch für Frauen und die Gleichberechtigung eine Menge auf dem Spiel steht. Es ist schon lange bekannt, dass die AFD und insbesondere die Rechten ein antifeministisches Frauenbild propagieren, welches sich an traditionell bis reaktionären Vorstellungen von Geschlechterrollen orientiert und Frauen einseitig die Mutterrolle zuweist. „Einem solchen einseitigen, einengenden Frauenbild widersprechen wir“, so die stellvertretende Vorsitzende Marina Schröder. „Gerade die Frauen müssen ihre Stimme erheben, um sich gegen diese Vorstellungen zu wehren und sich für tatsächliche Gleichberechtigung und Gleichstellung einzusetzen. Es steht eine Menge auf dem Spiel“, so Marina Schröder. Das Vorstandsteam um Sandra Sebastian-Berthel und Sigrid Dehmelt betonen: „Es ist an der Zeit, sich im Lauten wie im Leisen für Demokratie und Solidarität einzusetzen und in Diskussionen beim Arbeitsplatz oder in der Freizeit klare Position gegen rechts zu beziehen und solidarisch mit Betroffenen zu sein.“

Zusätzlich zu ihrer Teilnahme an der Demonstration in Ahrweiler beteiligte sich das Vorstandsteam der SPD-Frauen im Kreisverband auch an der Demonstration in Bad Breisig, wo etwa 300 Menschen ein starkes Zeichen gegen Rechts setzten. Die SPD-Frauen im Kreisverband Ahrweiler freuen sich über das große Echo der beiden Demonstrationen und betonen ihre gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen rechte Gesinnung, Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus.

Pressemitteilung

SPD-Frauen im

Kreisverband Ahrweiler

V.li. Adelheid Trocha, Susanne Müller, Ursula Koll, Kim Meyer, Udo Klein, Sigrid Dehmelt und Sandra Sebastian-Berthel. Foto: Christian Reuther

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