Politik | 02.09.2016

CDU Frauen-Union des Kreises Ahrweiler

Frauen sollen am Leben teilhaben und sind gleichberechtigt sein

Die CDU Frauen bei ihrer Sitzung im Hotel Krupp.Privat

Kreis Ahrweiler. Die CDU Frauen-Union des Kreises Ahrweiler diskutierten bei ihrer Sitzung im Hotel Krupp in Bad Neuenahr- Ahrweiler auch das derzeit aktuelle Thema der Vollverschleierung. Die CDU Frauen hielten als Ergebnis fest: Es ist im Kulturkreis üblich, dass Menschen sich“ ins Gesicht sehen“ wenn sie miteinander sprechen oder anderweitig über andere visuelle Medien miteinander kommunizieren. Man fühlt sich unbehaglich, wenn dies nicht möglich ist. Diese Regel gilt unabhängig von dem Aspekt der Sicherheit, die eine Vermummung in Deutschland ja ohnehin verbietet. Kommen Menschen aus anderen Kulturen hierher, so muss man erwarten, dass sie unsere Werteortung teilen und die Errungenschaften annehmen, also die Sprache, die Kultur und die Verfassungswerte. Durch das Tragen einer Vollverschleierung machen diese Menschen deutlich, dass sie zwar hier leben möchten, ihr eigenes mitgebrachtes Wertesystem, ihre Kultur und Religion aber dennoch nicht aufgeben möchten. Dabei sollen die Zeichen der christlichen Glaubensprägung aus dem öffentlichen Bereich verschwinden. Die Frauen in Europa haben einen langen Kampf um Ihre Gleichberechtigung geführt. Diese Gleichheit von Mann und Frau vor dem Gesetz und im alltäglichen Leben ist für uns Verfassungsgrundsatz und unabdingbar. Eine vollverschleierte Frau, die dem Diktat der Familie, des Ehemannes, Vaters oder der Brüder unterliegt, entspricht nicht dem gültigen Gleichheitsgrundsatz. Vielmehr widerspricht das Festhalten an der Ungleichbehandlung der Geschlechter der Werteordnung und dem christlichen und gleichberechtigten Menschenbild. Hierzu gehört genauso, dass den Frauen, die hier leben, uneingeschränkter Respekt von Männern und deren Söhnen entgegengebracht werden. Die Beibehaltung der Vollverschleierung kann nach Auffassung der CDU Frauen durchaus als Weigerung gesehen werden, die Kultur und Werteordnung des Landes zu übernehmen, weil man die Werte, Vorstellungen und Gesetze des Herkunftslandes höher ansiedelt. Dies gilt sowohl für die Frauen als auch die Männer, die von ihren Frauen das Tragen solcher Verschleierung fordern. Informationen unter www.cdu-fu-kreis-aw.de und Tel. (0 26 41) 3 03 16 60.

Pressemitteilung CDU

Frauen-Union des

Kreises Ahrweiler

Die CDU Frauen bei ihrer Sitzung im Hotel Krupp.Foto: Privat

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Kommentare
05.09.201614:11 Uhr
juergen mueller

Keine, Frau Wein.
Es sollte auch von niemandem verlangt werden der hier integriert werden möchte, dass er sein Wertesystem, seine Kultur und vor allem seine Religion aufgibt.
Aber Gleichberechtigung sollte auch ihre GRENZEN haben. Es kann nicht sein, dass ein Migrant, werden ihm alle Vorzüge unseres Landes zuteil, er diese zwar annimmt, aber sich weigert, bestimmte Voraussetzungen, die seinen bleibenden Aufenthalt rechtfertigen, zu erfüllen. Das ist zum einen, was absoluten Vorrang hat, die (gefährdete) innere Sicherheit unseres Landes, was einer Vollverschleierung widerspricht.
Männer, die ihren Frauen die Vollverschleierung aufdiktieren, nur weil es in IHREM Lande seit Jahrhunderten Sitte ist, haben kein Anrecht auf einen dauerhaften Aufenthalt in unserem Lande. Das sollte allerdings ebenso für "alleinstehende" Frauen gelten, die die Vollverschleierung bevorzugen, vom Grunde unabhängig.

03.09.201617:55 Uhr
Jutta Wein

Aus dem Bild ist zu schliessen, das bei der Diskussion noch nicht einmal eine Muslima zugegen war. Aber das brauchen wir ja nicht, wir wissen ja alles über andere Kulturkreise und deren Werte, sodass wir auch ohne die betreffenden Menschen darüber diskutieren und unsere Schlüsse ziehen können. Im übrigen gibt es kein Vermummungsverbot in Deutschland. Dies gibt es nur im Versammlungsrecht Paragraph 17a Abs.2. "Zeichen der christlichen Glaubensprägung sollen aus dem öffentlichen Bereich verschwinden" nun ja, diese Diskussion gibt es z.B für Klassenräume in Schulen, es würde Ihnen aber keiner verbieten mit einem Kreuz, und sei es noch so gross, um den Hals rumzulaufen. Das man sich dabei unbehaglich fühlt, wenn man seinem gegenüber nicht in die Augen schauen kann, ist eine ganz andere eigene Wahrnehmung die nachvollziehbar ist, aber dabei geht es dann nicht um die Frauen, sondern um einen selbst. Aber jetzt mal im Ernst, wieviele BURKA-trägerinnen haben sie hier schon gesehen?

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