Manche Bestattungsarten werden leicht teurer, andere etwas günstiger
Friedhofsgebühren werden in Rheinbach nur moderat geändert
Rheinbach. Eine moderate Änderung der Friedhofsgebühren beschloss der Rheinbacher Stadtrat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung, wobei einige Bestattungsarten leicht teurer und andere wieder etwas günstiger werden. Das dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, so Kämmerer Walter Kohlosser, dass die Preisentwicklung im Bestattungswesen mit ungünstigen Rahmenbedingungen zu kämpfen habe. Die Fixkosten blieben relativ konstant, während die „Nachfrage“ kontinuierlich zurückgehe.
Dabei sei noch unberücksichtigt, dass der Ausschuss für Standortförderung in seiner jüngsten Sitzung die Anschaffung von Gießkannenbäumen und Transportkarren für alle Friedhöfe beschlossen habe, was einen einmaligen Anstieg von etwa zwei Prozent bei den Gebührensätzen für den Ankauf von Nutzungsrechten bewirken werde. Zudem gehe der Trend nach wie vor weg von den Sargbestattungen hin zu den Urnenbestattungen und somit zu „preiswerten“ Grabarten. Außerdem besitzt Rheinbach mit neun die meisten Friedhöfe im ganzen Kreis, was dazu führe, dass die Stadt im kreisweiten Vergleich die höchsten Bestattungsgebühren verlange.
So stiegen die Kosten für ein Wahlsarggrab um 3,9 Prozent von 3736 auf 3883 Euro. Die Kosten für ein Wahlurnengrab ins Grabfeld verzeichneten einen leichten Anstieg um 1,8 Prozent von 1536 auf 1555 Euro. Das Wahlurnengrab in einer Mauernische hingegen wurde sogar um 3,4 Prozent günstiger von 2873 auf 2774 Euro. JOST
