Politik | 31.08.2020

FWG beantragt umfangreiche Maßnahmen zur Förderung des innerstädtischen Fahrradverkehrs

Für die Radfahrer muss glaubwürdig mehr getan werden

„Wohin mit dem Fahrrad?“ so wie hier auf dem Merowingerplatz stellt sich für viele Radfahrer die Frage nach einer offiziellen Abstellmöglichkeit für ihr Fortbewegungsmittel. Die Schaffung neuer Abstellplätze bildet daher eine von zahlreichen konkreten Maßnahmen, die die FWG-Stadtratsfraktion jüngst beantragt hat, um den innerstädtischen Fahrradverkehr zu fördern.Foto: Christian Greiner/FWG

Andernach. Es ist unbestritten, dass das Fahrrad derzeit voll im Trend liegt. Die Fahrradbranche boomt und auch in Andernach nutzen viele Bürgerinnen und Bürger vermehrt das Rad. Damit leisten sie neben gesundheitlichen Aspekten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Aber denjenigen, die mit dem Fahrrad am innerstädtischen Verkehr teilnehmen, fällt auf, dass der Fahrradverkehr in Andernach nach wie vor eine nebengeordnete Rolle zu spielen scheint. Zu zahlreich sind beispielsweise abrupte Abbrüche der Fahrradwege, fehlende Beschilderungen sowie ausgeblichene Markierungen. Aus Sicht der FWG Andernach scheint es daher inkonsequent den Trend des Fahrradfahrens mit Aktionen wie dem Stadtradeln herauszustellen und die Bevölkerung zur Teilnahme aufzurufen, während vergleichsweise wenig Zählbares auf Seiten der Fahrradinfrastruktur geschaffen wird. Für die FWG ist es daher wesentlich, dass zeitnah wichtige Rahmenbedingungen geschaffen werden, die das Radfahren in der Bäckerjungenstadt attraktiver und sicherer als bisher machen.

Daher hat die FWG-Stadtratsfraktion die Umsetzung eines weitreichenden Maßnahmenkataloges beantragt, der im Wesentlichen zwischen kurz- und langfristigen Maßnahmen unterscheidet. Während u.a. Maßnahmen wie die Schaffung neuer Fahrradabstellplätze, die Ausweitung von Tempo 30 Zonen und die Öffnung von Einbahnstraßen für den Fahrradgegenverkehr kurzfristig umzusetzen sind, hat die FWG langfristig u.a. die Einführung Fahrrad-Hauptwege-Netzes entlang der wichtigsten Einfallstraßen beantragt. Um jene kostenintensiven Maßnahmen im Vorfeld auf Tauglichkeit zu prüfen bieten sich nach Auffassung der Freien Wähler Testphasen mit sogenannten „Popup-Radwegen“ an, die mithilfe von Fahrbahnmarkierungen und Warnbaken kurzfristig und kostengünstig angelegt werden können, um die Annahme durch die Bürgerinnen und Bürger zu testen.

„Es wird Zeit, dass sichtbar mehr für unserer Fahrradfahrer getan wird. Mit unserem Antrag wollen wir eine Infrastruktur schaffen, die dazu einlädt das Fahrrad statt des Autos zu nutzen. Uns ist jedoch bewusst, dass eine Stadt wie Andernach nicht von heute auf morgen in eine fahrradfahrerfreundliche Stadt umstrukturiert werden kann. Daher haben wir bewusst zwischen kurz- und langfristigen Maßnahmen unterschieden.“ unterstreicht FWG-Fraktionsvorsitzender Hartmut Dressel die Notwendigkeit und den Charakter des Antrages. Der vollständige Wortlaut des Antrages ist auf der Facebookseite der FWG und auf www.fwg-andernach.de nachzulesen. Gerne nimmt die Freie Wählergruppe auf diesem Weg ebenfalls Feedback entgegen und steht für Fragen und Anregungen zur Verfügung.Pressemitteilung

FWG Andernach e.V.

„Wohin mit dem Fahrrad?“ so wie hier auf dem Merowingerplatz stellt sich für viele Radfahrer die Frage nach einer offiziellen Abstellmöglichkeit für ihr Fortbewegungsmittel. Die Schaffung neuer Abstellplätze bildet daher eine von zahlreichen konkreten Maßnahmen, die die FWG-Stadtratsfraktion jüngst beantragt hat, um den innerstädtischen Fahrradverkehr zu fördern.Foto: Christian Greiner/FWG

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