Politik | 18.05.2021, 09:50 Uhr

SPD Rhein-Sieg unterstützt Volksinitiative gesunde Krankenhäuser

Für eine bessere Gesundheits- versorgung einsetzten

Sterben der Geburtsstationen ist großes Problem

Rhein-Sieg-Kreis. Die Kreistagsfraktion und der Kreisvorstand der SPD Rhein-Sieg haben jeweils einstimmig beschlossen die Volksinitiative gesunde Krankenhäuser zu unterstützen.

„Das Ziel der Volksinitiative die Patient:innen in den Mittelpunkt zu stellen und nicht die Gewinnmaximierung von Konzernen findet unsere volle Unterstützung“, so die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, Katja Ruiters.

Das Gesundheitsbündnis Bonn/Rhein-Sieg kritisiert stark, dass Krankenhäuser hauptsächlich die wirtschaftliche Arbeit im Fokus haben. Sara Zorlu, stellvertretende Kreisvorsitzende, erläutert: „Ein Patient muss Patient bleiben und darf nicht zu einem Kunden werden. Die qualitative Gesundheitsversorgung des Patienten muss ein wichtiger Aspekt sein.“

„Besonders für uns als Flächenkreis ist eine wohnortnahe, bedarfs- und patientenorientierte Gesundheits- und Krankenhausversorgung von besonderer Bedeutung“, erläutert SPD-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Sebastian Hartmann die Unterstützung. „Bereits in Sankt Augustin haben wir uns gemeinsam mit dem Gesundheitsbündnis Bonn/ Rhein-Sieg für die Kinderklinik eingesetzt. Das Sterben der Geburtsstationen im Rhein-Sieg-Kreis ist ein großes Problem unter vielen weiteren Problemen und wir wollen uns für eine bessere Gesundheitsversorgung einsetzten“, so Denis Waldästl, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg. Mit dem Gesundheits- und Pflegeplan 2030 haben wir dafür 2020 bereits einen Plan vorgelegt, den CDU und GRÜNEN abgelehnt haben.

Ein Ziel der Volksinitiative sind gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegesektor. „Diese Forderung ist für die SPD besonders wichtig. Immer wieder haben wir betont, dass der Applaus nicht reicht. Das medizinische Personal kommt immer wieder, besonders jetzt in der Pandemie, an ihre Grenzen. Die Arbeitsbedingungen müssen verbessert werden und wir benötigen mehr Personal in Krankenhäusern“ erklärt Sebastian Hartmann abschließend.

Pressemitteilung

SPD Rhein-Sieg und

SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg

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