Politik | 24.06.2014

Keine Sommerpause bei der UWG - verkehrsberuhigte Hauptstraße gefordert

„Gegen den Verkehrskollaps!“

Der tägliche Stau auf der Hauptstraße, kein Platz für Radfahrer.privat

Rheinbach. Kurz nach der Kommunalwahl stellt die Rheinbacher UWG für die erste Sitzung des Rates der Stadt Rheinbach einen Antrag zur Verkehrsberuhigung der Hauptstraße. Damit löst die UWG eines ihrer zentralen Wahlversprechen ein, nämlich mit einer starken Entlastung der Hauptstraße Rheinbach attraktiver zu machen.

Mit ihrem Antrag zielt die Rheinbacher UWG auf eine Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt als Lebensbereich ab. So kann durch eine Ableitung des Durchgangsverkehrs über die Grabenstraße / Löherstraße die Hauptstraße zum Einkaufen und Flanieren besser genutzt werden. Auch die dort ansässige Außengastronomie wird dadurch eine Aufwertung erhalten. Außer dem Busverkehr soll der Durchgangsverkehr durch eine beidseitige Öffnung der Grabenstraße / Löherstraße abgeleitet werden. In Folge kann dann die Ausweisung der Hauptstraße als verkehrsberuhigter Bereich, zwischen der Kreuzung Grabenstraße/Martinstraße und der Kreuzung Löherstraße / Bungert geschehen.

Der Verkehr in der Innenstadt wird dadurch deutlich besser fließen. In einem verkehrsberuhigten Bereich ist Schrittgeschwindigkeit Vorschrift. Kfz-Verkehr, Fußgänger und Radfahrer können die Hauptstraße dadurch gleichberechtigt nutzen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wird dadurch erhöht. Radfahrer müssen nicht mehr befürchten, abgedrängt zu werden und die Fußgänger können neben der Erledigung ihrer Besorgungen den Aufenthalt im Kernbereich der Stadt genießen. Durch die geringere Verkehrsbelastung bleibt zusätzlich Raum für diverse kulturelle Angebote. Auch die anliegenden Geschäfte bleiben für kurzfristige Besorgungen sehr gut erreichbar und Umsatzeinbußen sind nicht zu erwarten. In diesem Sinne erfolgte die Antragsformulierung an den Rat der Stadt. Die UWG hält es für sinnvoll und angebracht, den Rheinbacher Gewerbeverein als Partner bereits in der Planungsphase einzubeziehen. Der endgültigen Umsetzung wird eine sechsmonatige Erprobungsphase vorausgehen, aus der die gewonnenen Erkenntnisse berücksichtigt werden. Die UWG erwartet, dass dieser Antrag sodann zur weiteren Beratung in den zuständigen Ausschuss verwiesen wird. Wer an dem Fortgang dieses Antrages interessiert ist und wissen möchte, wie das Projekt weitergeführt wird, besucht die Internetseite der UWG Rheinbach (www.uwg-rheinbach.de).

Pressemitteilung der

UWG Fraktion Rheinbach

Der tägliche Stau auf der Hauptstraße, kein Platz für Radfahrer.Foto: privat

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