Politik | 09.08.2022

Gemeinsam Energie sparen

Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig informiert über die aktuelle Gasversorgung

Bedingt durch die reduzierten Gasflüsse der Pipeline Nord Stream 1 hat die Bundesregierung die 2. Stufe des sogenannten Notfallplans Gas der Bundesrepublik Deutschland ausgerufen.

Vor diesem Hintergrund und einer möglichen Erweiterung der Maßnahmen nach dem Notfallplan Gas sollten sich grundsätzlich alle Gruppierungen wie Verwaltungen, Institutionen und Unternehmen sowie alle Privatpersonen innerhalb der Verbandsgemeinde Bad Breisig auf einen Gasmangel vorbereiten und ab sofort entsprechende Energieeinsparmaßnahmen umsetzen.

Hier gilt es, an erster Stelle zu prüfen, wo unmittelbare Einsparpotenziale liegen und was zumutbar und angemessen ist.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig steht hierzu in engem Austausch mit ihrem Energieversorger EVM. Nach aktuellem Sachstand ist die Gasversorgung bei bestimmten kommunalen Gebäuden wie Kitas und Schulen gesichert. Parallel prüft die Verbandsgemeindeverwaltung derzeit alle weiteren Einsparpotenziale im Bereich der gesamten öffentlichen Einrichtungen der Verbandsgemeinde, der Stadt Bad Breisig sowie der Ortsgemeinden Brohl-Lützing, Gönnersdorf und Waldorf. In den vergangenen Jahren wurden bereits deutliche Einsparpotenziale durch die sukzessive Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED- Technik genutzt. Neben dem generell geringeren Energieverbrauch dieser Leuchtmittel wird nun geprüft, ob durch Reduzierung der Leuchtkraft oder zeitliche Beschränkungen – natürlich ohne die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu beeinträchtigen - noch mehr gespart werden kann.

Weiterhin werden die Leistung der vorhandenen Heizanlagen mithilfe von hydraulischen Abgleichen optimiert und die Anpassung von Heizzyklen und Absenkung von Raumtemperaturen geprüft. Die Schaltzeiten für das Wasser und auch die Beleuchtung der städtischen Brunnen stehen ebenfalls zur Disposition. Auch der Verzicht auf Warmwasser an Handwaschbecken sowie die konsequente Abschaltung von Stand-by-Funktionen elektronischer Geräte können einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Möglicherweise kann auch die räumliche und zeitliche Nutzung der Sporthallen und Gemeindehäuser zugunsten einer effizienteren Energienutzung noch optimiert werden.

Während andernorts Schwimmbäder die Wassertemperatur senken, ist dies in den Römer- Thermen dank einer gewissen Unabhängigkeit durch die Nutzung des vorhandenen Thermalwassers nicht nötig. Über die Temperatur des Duschwassers kann hingegen auch hier nachgedacht werden.

Alle Energiequellen und die Optimierungsmöglichkeiten ihrer Nutzung stehen auf dem Prüfstand, entsprechende Vorschläge werden den Räten von Verbandsgemeinde, Stadt und Ortsgemeinden in Kürze vorgelegt.

Gas und Energie einzusparen, ist das Gebot der nächsten Monate. Die Verbandsgemeindeverwaltung bittet daher auch alle Bürgerinnen und Bürger, schon jetzt einen gemeinsamen Beitrag zum Energiesparen zu leisten.

Jeder Einzelne sollte seinen ganz eigenen Umgang mit Energien überdenken. Jede eingesparte Kilowattstunde Strom oder Wärme leistet hier einen unmittelbar wirksamen Beitrag in der gegenwärtigen Situation. Manchmal sind es die einfachen Handgriffe, wie beispielsweise das Herabdrehen von Thermostatventilen oder das Abschalten von nicht wirklich benötigten technischen Geräten.

Nur mit gemeinsamer Solidarität – und Einsparmaßnahmen eines jeden Einzelnen - wird es gelingen, die Gas- und Energiekrise zu bewältigen.

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