Politik | 20.05.2021

IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting zum Antrittsbesuch bei Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig

Gemeinsam auf dem kurzen Dienstweg viel erreichen

Landrat Achim Hallerbach (links) und Oberbürgermeister Jan Einig hießen Kristina Kuttingals neue IHK-Regionalgeschäftsführerin für die Kreise Neuwied und Altenkirchen herzlich willkommen. Foto: Kreisverwaltung

Kreis Neuwied. Man kennt sich. Schon länger. Und trotzdem führte Kristina Kutting einer ihrer ersten Wege als frisch ernannte Geschäftsführerin der IHK-Regionalgeschäftsstelle ins Neuwieder Kreishaus, wo sie von Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig im Doppelpack empfangen und beglückwünscht wurde. Man kennt sich eben nicht nur, man schätzt sich auch - gegenseitig. Und so war man sich schnell einig, dass Wirtschafts- und Kommunalvertreter im Kreis Neuwied künftig weiter eng und gern auch noch enger zusammenarbeiten wollen. Die Handynummern waren ohnehin schon bekannt und sie dürfen genutzt werden, auch mal am Wochenende, waren sich alle drei einig: Die Kommunikation soll auf dem kurzen Dienstweg laufen. „Wir müssen im regelmäßigen Austausch sein. Schicken Sie ruhig auch einfach eine schnelle WhatsApp, wenn es kurzfristig etwas zu klären gibt“, bot Landrat Hallerbach an und führte als Beispiel die Auslegung der wechselnden Coronavorschriften an. Nur ein Punkt, aber ein aktueller, bei dem ein direkter Draht zwischen den Verwaltungen von Kreis und Stadt und der Wirtschaft nur nützlich sein kann. „Melden Sie sich sofort, wenn etwas ist“, machte auch OB Einig deutlich, der Kutting gemeinsam mit Hallerbach einlud, auch einmal an der regelmäßigen Runde aller hauptamtlichen Bürgermeister im Kreis teilzunehmen und diese Bühne zu nutzen, um Anliegen der Gewerbetreibenden vorzustellen – am besten, sobald das auch physisch wieder möglich ist. „Netzwerke sind wichtig. Dann läuft alles schneller“, freute sich die neue IHK-Geschäftsführerin über diese Einladungen. In Oberbieber aufgewachsen und in Neuwied zur Schule gegangen, hat die Betriebswirtin, die gleichzeitig bei den Wirtschaftsjunioren Sieg-Westerwald als Geschäftsführerin aktiv ist, zwar bereits zahlreiche Kontakte in Stadt und Kreis und konnte diese in den vergangenen beiden Jahren als Regionalberaterin für die Kreise Mayen-Koblenz und Neuwied noch zusätzlich vertiefen, doch genug ist ihr nicht genug: Kutting will sie weiter ausbauen. „Wir sehen uns als IHK als Dienstleister und Berater, der Menschen zusammenbringt. Wir organisieren Plattformen, bei denen alle zusammenkommen und Ideen entstehen sollen“, skizzierte sie und hielt fest, sich dabei auch als „Stimme der Kleingewerbetreibenden“ zu sehen. Besonders am Herzen liege ihr darüber hinaus das Thema Ausbildung. „Durch Corona sind leider viele Initiativen gestoppt worden“, bedauerte sie, machte aber im gleichen Atemzug deutlich, zuversichtlich nach vorn zu schauen: „Als wir am Mittwoch zur Wiedereröffnung der Geschäfte in der Neuwieder Innenstadt Werbebanner aufgehängt haben, war eine unheimliche Energie zu spüren“, freute sie sich. „Das ist toll, wir brauchen positive Stimmung.“

Im Gespräch mit Hallerbach und Einig machte Kutting außerdem deutlich klar, ihre neue Tätigkeit als Geschäftsführerin der IHK-Regionalgeschäftsstelle Neuwied und Altenkirchen als langfristige Aufgabe anzusehen. Folglich will sie in Kürze auch privat wieder nach Neuwied zu ziehen. „Ich freue mich auf die neue, herausfordernde Aufgabe“, ließ sie keinen Zweifel.

Landrat Achim Hallerbach (links) und Oberbürgermeister Jan Einig hießen Kristina Kutting als neue IHK-Regionalgeschäftsführerin für die Kreise Neuwied und Altenkirchen herzlich willkommen. Foto: Kreisverwaltung

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Monatliche Anzeige
Dauerauftrag
Dauerauftrag Imageanzeige
Innovatives rund um Andernach
Rund ums Hause Mayen/Mendig
fit für`s Alter?
Stellenanzeige mehrere Stellen
Ostergrußanzeige
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
21

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2267

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Fahrer gesucht (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Koblenz blüht
Osterangebot
Tag der offenen Tür
Container Anzeige
First Friday Anzeige März
Rund ums Haus
Stellenanzeige
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Angebotsanzeige (April)
Mitarbeiter IT-Administrator
Imageanzeige - Ostern