Corona-Krise: Wie sahen die ersten Einkaufstage nach Wiedereröffnung der Läden aus?
„Gemeinsam für Sicherheit“
Kurt Queckenberg begrüßt die neuen Bestimmungen
Bad Breisig. Nach einigen restriktiven Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Verbreitung gab es ab dem 20. April einige Lockerungen. Läden unter 800 qm Verkaufsfläche durften ab diesem Stichtag wieder öffnen. Wie haben das die Kunden einerseits und die Geschäftsinhaber auf der anderen aufgenommen?
BLICK aktuell sprach mit Kurt Queckenberg vom Expert-Elektrofachmarkt an der Zehnerstraße über seine Eindrücke und Erfahrungen an den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung: „Wir sind mit den ersten Tagen sehr zufrieden. Während der Schließung ist unser Umsatz auf zwischen 20 und 30 Prozent geschrumpft. Wir konnten nur noch über den Kundendienst, über Ersatzbedarf oder telefonische Bestellungen bzw. über das Internet Umsätze tätigen, waren aber glücklicherweise nicht auf Null. Seit der Öffnung am 20. April sieht es sehr positiv aus.
Die Leute haben mit ihren Anschaffungen gewartet, viele haben auch wertiger gekauft als sie es normalerweise getan hätten, weil sie vorher praktisch kaum Geld ausgeben konnten. Und so konnten sich die Leute vom Eingesparten einen schönen Fernseher kaufen“.
Im Eingangsbereich finden die Kunden beim Betreten des Expert-Marktes ein Spray zum Desinfizieren der Hände. Wer das vergisst, wird freundlich darum gebeten.
Weitere Tipps zum Thema Corona findet man im Eingangsbereich auf einem Aufsteller unter dem Motto „Gemeinsam für Sicherheit“. Was hält Kurt Queckenberg von der seit dieser Woche auch in Rheinland-Pfalz geltenden Maskenpflicht bei Einkäufen? „Das finde ich richtig. Dadurch werden meine Kunden und meine Mitarbeiter gleichermaßen geschützt. Das sollte meiner Meinung nach flächendeckend für ganz Deutschland eingeführt werden, damit wir einen einen Zustand erreichen, in dem man mit Corona leben kann.“
-KMI-
