Politik | 11.01.2021

Petition von Pascal Badziong und Martin Hahn hat Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst

Gemeinsam für den Zoo

Zukunft von 80 MitarbeiterInnen sowie rund 1.800 Tieren ist zunächst gesichert

Gemeinsam für den Zoo Neuwied: (v.l.n.r.) Pascal Badziong (Petitions-Initiator), Hans-Dieter Neuer (Wirtschaftsberater), Mirko Thiel (Zoodirektor) und Martin Hahn (Petitions-Initiator).Foto: Privat

Heimbach-Weis. „Es ist ein großartiges Zeichen der Solidarität, dass innerhalb von fünf Tagen 30.000 Menschen ihre Verbundenheit zum Neuwieder Zoo durch die Unterschrift unserer Petition zum Ausdruck gebracht haben“, zeigen sich Pascal Badziong und Martin Hahn begeistert. Nach Bekanntwerden der drohenden Insolvenz des Neuwieder Zoos, haben sich Pascal Badziong und Martin Hahn sofort mit der Zooleitung in Verbindung gesetzt, um die Möglichkeiten zur Soforthilfe auszuloten. Schnell war den beiden klar, dass nur gemeinsam eine schnelle Hilfe erzielt werden könne und so riefen sie die Petition zur Rettung des Neuwieder Zoos ins Leben. „Innerhalb weniger Stunden schnellten die Unterschriften in die Höhe, sodass wir jetzt bei über 30.000 Unterzeichnern angekommen sind“, berichtet Martin Hahn begeistert und Pascal Badziong sagt weiter: „Dass damit auch eine solch große Spendenbereitschaft und Hilfswelle in Gang gesetzt wurde, hätte ich Anfang letzter Woche noch nicht für möglich gehalten. Dies zeigt, dass der Zoo Neuwied fest in den Herzen der Menschen der Region verankert ist.“ Zoodirektor Mirko Thiel und Wirtschaftsberater Hans-Dieter Neuer danken Pascal Badziong und Martin Hahn für ihre schnelle und unbürokratische Initiative. „Ohne die große öffentliche Wirkung, hätten wir es sicher nicht so schnell geschafft das Ruder rumzureißen“, betont Mirko Thiel. Die Petition von Badziong und Hahn richtet sich an die Ministerpräsidentin, die nach einigen Tagen die Verantwortlichen zu einem runden Tisch geladen hatte. „Dass dieser zunächst nicht mehr nötig ist, heißt aber auf keinen Fall, dass bei der ungewissen Entwicklung der Coronapandemie, sehr gerne das Gesprächsangebot wieder aufgegriffen werden sollte“, so Martin Hahn. Die beiden Petenten zeigen sich fürs Erste zufrieden: „Wir freuen uns über das Lob der Ministerpräsidentin für unsere private Initiative und hoffen, dass die bereits zugesagten Unterstützungsmaßnahmen jetzt zügig fließen.“ Ebenso sei es besonders wichtig, dass die Spendenbereitschaft der Bevölkerung weiter anhalte. „Unser Ziel war es, die Liquidität des Zoos Neuwied für die nächsten Monate kurzfristig zu sichern. Durch die große Hilfsbereitschaft der Menschen konnte dieses Ziel vorerst erreicht werden“, erklärt Pascal Badziong. Zusammen mit den bereits beantragten staatlichen Hilfen, stehe der Zoo Neuwied kurzfristig wieder auf einem soliden Fundament. „Die Zukunft von 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 1.800 Tieren ist damit zunächst gesichert“, freuen sich Hahn und Badziong. „Es tut gut zu spüren, dass unsere gute Arbeit der letzten Jahre auch bei den Menschen honoriert wird“, so Zoodirektor Mirko Thiel.

Martin Hahn

und Pascal Badtiong

Gemeinsam für den Zoo Neuwied: (v.l.n.r.) Pascal Badziong (Petitions-Initiator), Hans-Dieter Neuer (Wirtschaftsberater), Mirko Thiel (Zoodirektor) und Martin Hahn (Petitions-Initiator).Foto: Privat

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