Arbeitskreis für entwicklungspolitische Bildung e.V. Remagen
Gemeinsames Programm für 2014 entwickelt
Remagen. Im Rahmen eines kleinen Workshops trafen sich kürzlich im Jugendbahnhof rund 20 Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund.
Die Teilnehmerinnen verschiedener, im Zusammenhang mit dem Lokalen Aktionsplan Remagen durchgeführter Kurse wollten neue Ideen für die Fortsetzung des gemeinsamen Programms im kommenden Jahr 2014 entwickeln.
Dieses wird seit 2011 vom Remagener Arbeitskreis für entwicklungspolitische Bildung e.V. unter Koordination von Frank Bliss und Münteha Bulut durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Jugend und Frauen über die Stadt Remagen großzügig finanziert.
In mehreren Gruppen wurde bisher gemeinsam Sport betrieben, Jugendliche hatten Gelegenheit, sich mit der Arbeit des Roten Kreuzes oder der Freiwilligen Feuerwehr Remagen vertraut zu machen und Jung und Alt konnten sich bei Fragen oder Problemen jederzeit an die Projektkoordinatorin wenden. Diese Aktivitäten sollen auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden, so die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen.
Allerdings wünschte sich eine Vielzahl der Anwesenden zukünftig einen richtigen Schwimmkurs, da das derzeitige Angebot wegen des Fehlens eines größeren Schwimmbades in Remagen im Winterhalbjahr auf Bewegungstraining im Wasser beschränkt bleiben muss.
Aber auch die gesellschaftliche Diskussion soll 2014 nicht zu kurz kommen. So wurde angeregt, eine öffentliche Diskussion über die doppelte Staatsbürgerschaft zu organisieren.
Auch das Thema „Die Türkei und die EU-Erweiterung“ wurde als mögliches Thema für eine öffentliche Veranstaltung genannt.
Für 2014 ist ferner geplant, enger als bisher mit Remagener Vereinen zusammenzuarbeiten, da der Lokale Aktionsplan Remagen nur für eine befristete Zeit die genannten Veranstaltungen unterstützen kann. Geprüft wird zudem die Idee, eine digitale Informationsplattform für Kinder und Jugendliche aufzubauen und dabei neben technischen Fähigkeiten auch die Gefahren des Internets und der digitalen Kommunikation erkennen und beurteilen zu lernen.
Frauen und Mädchen, die sportlich aktiv werden wollen, können sich an Münteha Bulut, Tel. (01 78) 82 23 45 62 wenden. Alle Kurse finden einmal wöchentlich in Remagen statt und sind kostenlos.
Den Veranstaltern ist zudem der Hinweis wichtig, dass sich die Maßnahmen keineswegs auf Migrantinnen mit türkischem Hintergrund beschränken, sondern allen Interessentinnen offen stehen.Pressemitteilung
Arbeitskreis für entwicklungspolitische Bildung e.V. Remagen
