Politik | 07.11.2018

SPD-Ratsfraktion Swisttal

Gesamtschule ins Gespräch gebracht

Swisttal. Die SPD will den Schulstandort Heimerzheim zukunftsfest machen, betont Wilfried Bialik, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Das sei für die Attraktivität der Gemeinde als Wohn- und Gewerbestandort sehr wichtig. Die jetzige Sekundarschule in eine Gesamtschule umzuwandeln, die zu allen Abschlüssen führe, könne eine gute Möglichkeit sein.

Handlungsdruck verursachen die Entwicklungen in den Nachbarkommunen. Die neue Gesamtschule in Rheinbach erfreut sich großer Beliebtheit, in Alfter wird ebenfalls ein Gesamtschulstandort entstehen und in Bornheim möglicherweise eine zweite Gesamtschule.

Im Swisttaler Rathaus schaute man zu. Das Abwarten der Bürgermeisterin gefährdet den Schulstandort Heimerzheim, weil die rundum entstehenden Schulen auch für Swisttaler Schülerinnen und Schüler attraktiv sind. Frühzeitig hat die SPD-Fraktion auf Gespräche und eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung mit den Nachbarn gedrängt.

Eine gemeinsame Planung wird es zwar nicht geben, aber ein umfangreicher Antrag der SPD brachte neuen Schwung in die Sache. Bialik erklärt, der Schulausschuss stehe den Anregungen sehr offen gegenüber. In Gesprächen mit der Bezirksregierung werde nun geklärt, ob Swisttal eine Gesamtschule ausnahmsweise auch dreizügig starten könnte (eigentlich vier Klassen pro Jahrgang). Eine andere Option sei eine Gesamtschulkooperation mit Bornheim mit Standorten in Merten und Heimerzheim. Das Thema werde den Schulausschuss im nächsten Jahr weiter beschäftigen.

Pressemitteilung SPD-

Ratsfraktion Swisttal

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