Familienministerium Projekt „JES! Eigenständige Jugendpolitik - mit PEP vor Ort“
„Gestalte Deinen Ort (mit)“
Zwischenbericht im Jugendhilfeausschuss
Kobern-Gondorf. Mehr Jugendliche sollen dazu bewegt werden, ihren Wohnort mitzugestalten und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Dazu hat das Familienministerium das Projekt unter dem Titel „JES! Eigenständige Jugendpolitik - mit PEP vor Ort“ initiiert. Das Projekt wird im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel als Modellregion durchgeführt. JES steht für „jung, eigenständig, stark“ und PEP für Praxisentwicklungsprojekt. Zahlreiche Interviews zur Jugendarbeit wurden bereits geführt, Daten wurden erhoben und gefiltert. Nun geht es um die konkrete Beteiligung der Jugendlichen.
Mit dem Projekt sollen Interessen und Bedürfnisse junger Menschen bis 27 Jahre stärker in den politischen Blick genommen werden. In einer ersten Onlinebefragung sind die Jugendlichen der Verbandsgemeinde aufgefordert bereits jetzt Fragen, rund um ihren Ort und ihre Freizeit zu beantworten, die dann ab September in Jugendforen vertieft diskutiert werden. Hierbei haben Jugendliche die Möglichkeit ihre Themen, Ideen, Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen, die nach ihrer Vorstellung zu einer besseren Gestaltung ihres Wohnortes und der Verbandsgemeinde beitragen sollen. Parallel dazu werden auch Bürgermeister, Vereine und Jugendeinrichtungen zum Thema Jugendpolitik befragt. „Nach der Befragung und der Arbeit in den Jugendforen werden mit den jungen Menschen Ziele formuliert und Maßnahmen erarbeitet, die dazu dienen sollen, vor Ort eine eigenständige Jugendpolitik zu etablieren. Junge Menschen brauchen Zugang zu relevanten Gestaltungs- und auch Entscheidungsprozessen in der Kommunalpolitik, so der Jugendpfleger Tobias Rutz. Weitere Informationen zum Projekt im Internet unter www.jugendpflege-rhein-mosel.de. Zur Online-Befragung der Jugendlichen gelangt man unter https://partool.kjr-myk.de/.
Pressemitteilung
Verbandsgemeindeverwaltung Rhein-Mosel
Die Steuerungsgruppe, die das Projekt umsetzt: Rebecca Stefula, Guido Bayer (beide Kreisjugendamt), Bruno Seibeld (Bürgermeister VG Rhein–Mosel), Burkhard Nauroth (Erster Kreisbeigeordneter), Margret Sundermann (Fachstelle Plus für Kinder – und Jugendpastoral und Kreisjugendring Mayen - Koblenz) Benedict Hallerbach (Kreisjugendamt), Nico Sossenheimer (Jugendbüro Winningen und Kreisjugendring Mayen-Koblenz), Tobias Rutz (Jugendpfleger VG Rhein-Mosel) sowie Lothar Kalter (Kreisjugendamt).Foto:
