Stephan Otto (CDU) kritisiert mangelhafte Verteilung von Schutzmasken
„Gesundheit der Lehrkräfte nicht fahrlässig gefährden!“
Koblenz. Wie der rheinland-pfälzische Philologenverband mitteilt, mehren sich die Beschwerden von Lehrerinnen und Lehrern gegenüber der Landesregierung wegen der mangelhaften Ausstattung mit Schutzmasken. Masken kämen viel zu spät, seien in viel zu geringer Anzahl und hygienetechnisch nicht einwandfrei, so der Philologenverband.
Hierzu erklärt der Koblenzer CDU-Landtagskandidat Stephan Otto: „Das gebetsmühlenartige Verweisen von Bildungsministerin Hubig und Ministerpräsidentin Dreyer auf regelmäßiges Lüften reicht zur Bekämpfung einer Pandemie nicht aus. Zumal aufgrund technischer Gegebenheiten gar nicht überall ausreichend gelüftet werden kann und auch beim Thema Luftreinigungsgeräte nichts voran geht. So fahrlässig darf die Landesregierung nicht die Gesundheit der Lehrkräfte gefährden.“
Lehrkräfte erhalten nach der Pressemitteilung des Philologenverbands maximal zwei lose statt in eine sterile Folie eingeschweißte Masken. Das Krisenmanagement der Landesregierung wird als deutlich verbesserungswürdig kritisiert.
„Mittlerweile“, so Otto, „habe ich schon mehrere direkte Rückmeldungen von Lehrern bekommen, die diese Aussagen bestätigen. Das Lehrpersonal ist zu recht total sauer und viele schicken nicht zertifizierte Masken, z.B. chinesische KN-95-Produkte an das Ministerium zurück.“ Dies prangere auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Rheinland-Pfalz an, der in einer Pressemitteilung scharf kritisiert, dass das Lehrpersonal mit Restbeständen, die während der Mangelsituation zu Beginn der ersten Welle beschafft wurden und inzwischen, weil sie den europäischen Standards nicht entsprechen, gar nicht mehr auf dem Markt vertrieben werden dürften. „Die hält die Landesregierung für unsere Lehrkräfte aber für gut genug. Das ist nicht nur eine Frechheit, sondern gefährdet auch massiv die Gesundheit unseres Lehrpersonals“ ärgert sich Stephan Otto.
„Die Lehrerinnen und Lehrer müssen nun endlich mit genügend FFP2-Masken ausgestattet werden. Zudem sind auch kleinere Lerngruppen und die Möglichkeiten für Wechselunterricht nötig, über den die Schulen vor Ort selbst bestimmen können muss“, fordert Otto abschließend.
Pressemitteilung
Stephan Otto,
CDU-Landtagskandidat
