Kandidatenliste Bündnis 90/Die Grünen Heimersheim/Ehlingen aufgestellt
Global denken, lokal aktiv werden
Heimersheim/Ehlingen. Global denken, lokal aktiv werden: Nach diesem Motto möchte sich die Partei Bündnis 90/Die Grünen für den Ortsbeirat Heimersheim/Ehlingen wieder zur Wahl stellen.
Die Grünen haben eine gute Liste mit Erfahrung und Jugend aufgestellt. Christoph Scheuer ist seit zehn Jahren im Ortsbeirat Heimersheim aktiv und führt die Liste an. Auf Platz 2 folgt ihm Reiner Ockenfels, auch er bringt viel kommunale Erfahrung mit, auf Platz 3 geht erstmals Dennis Hoffmann ins Rennen, auf dem 4. Platz steht Architekt Udo Heimermann gefolgt von Peter Heimermann auf Platz 5 sowie auf Platz 6 Helmut Hartmann.
Die Ortsteile Heimersheim und Ehlingen müssen sich neu aufstellen. Ein „weiter so wie bisher“ kann es nicht geben. Beide Stadtteile sind durch den Willen und den politischen Entscheidungen der Parteien CDU, SPD, FDP und Freie Wähler von Autobahnen umgeben. All diese Entscheidungen haben nicht zu weniger Verkehr und besserer Lebensqualität in den Ortschaften am Fuße der Landskrone geführt, das Gegenteil ist der Fall!
Verkehrswende dringend notwendig
Wer Straßen baut wird Verkehr ernten. Das der überregionale Verkehr mit seinem Lärm und Abgasen nicht nur die Ortschaften umfährt, sondern den Ort im inneren überbelastet, darf man jeden Tag erfahren. Der Ortskern von Heimersheim kann ein mehr an Verkehr nicht mehr aufnehmen. Hier muss man dringend Umdenken, damit die Heimat auch innerorts lebenswert bleibt. Das Umfahren der Kapelle in der Ehlinger Straße Heimersheim durch einen überdimensionalen LKW ist wohl das letzte Beispiel von einer falschen Verkehrsführung.
Die Straßen müssen den Fußgängern und Radfahrern zurückgegeben werden. Alte, Kinder, Mütter mit Kinderwagen usw. sollen wieder in der Zukunft ohne Angst in Heimersheim die Straßen überqueren können. Radfahrer und Fußgänger sollen innerorts Vorrecht vor Autofahrern erhalten. Wir möchten endlich ein zusammenhängendes Netz von Fahrradwegen und Straßen, welche sicher und praktisch ist. Diese würde nach den Vorstellungen der Grünen auch zu einer Verringerung des Autoverkehrs führen. Eltern könnten ihre Kinder statt mit dem Auto dann auch sicher mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu den Kindergärten und Schulen bringen.
Wichtig ist den Grünen, dass wir die Gastronomie und die Geschäfte innerörtlich von Heimersheim stärken und erhalten. Dies geht nur über eine langfristige vernünftige Verkehrsplanung ohne einseitig bevorzugten und ungesteuerten Autoverkehr.
Durch Umdenken Wohnungsnot und Versiegelung mindern
Um den zurzeit hohen Druck auf dem Wohnungsmarkt zu entschärfen, schlagen die Grünen eine Verdichtung der vorhandenen Wohngebiete vor.
Dies könnte sehr einfach und schnell erfolgen, indem die bestehenden Bebauungspläne so geändert werden, dass man bei vorgeschriebener eingeschossiger Bauweise zwei bis drei Geschosse bauen darf. Ebenfalls müsste in den Wohngebieten, in denen kein Bebauungsplan besteht, eine Verdichtung über den politischen Willen möglich gemacht werden.
Die angebliche Wohnungsnot wäre damit relativ schnell behoben. Nebeneffekt wäre keine zusätzliche Versiegelung der Landschaft und damit keine zusätzliche Überbelastung des Regenwasserkanalsystems innerhalb des Ortes Heimersheim. Auch würde die mittlerweile kaum noch aufrecht zu erhaltende und teure Infrastruktur überflüssig. Die Aufwertung der eigenen Immobilie und zusätzliche Einnahmen für die Hausbesitzer durch Mieteinnahmen wären sicher. Den Grünen ist es nach wie vor ein großes Anliegen, dass die Ehlinger Brunnen erhalten bleiben.
Der Sommer 2018 hat gezeigt, dass Wasser auch in unseren gemäßigten Zonen sehr schnell knapp werden kann. Der Klimawandel macht auch vor unserer Türe nicht halt! Klimawissenschaftler aus der ganzen Welt schlagen Alarm. Wer diese Warnungen ignoriert, gefährdet die Lebensgrundlagen unserer nachkommenden Generationen. Die Grünen haben bereits in den 80er Jahren auf den Schutz von Klima, Landschaft und Wasser in Heimersheim und Ehlingen hingewiesen. Ein „weiter so“ wie in den letzten Jahrzehnten geht nicht mehr. Wer heute noch neue Baugebiete ausweist, ohne weitere Möglichkeiten zusätzlichen Wohnraum zu schaffen zu prüfen und neue Wege einfach ausschlägt, macht sich strafbar an der Zukunft unserer nachkommenden Generationen.
Junge Menschen weltweit haben begriffen, dass die Uhr zur Verhinderung des drohenden Klimawandels abgelaufen ist. Während der Freitagsdemonstrationen in der gesamten Welt fordern viele Jugendliche die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik zum Handeln auf. Das heißt, dass für die zukünftigen Generationen auch in Heimersheim und Ehlingen eine lebenswerte Heimat erhalten bleiben muss. Global denken Lokal handeln heißt es auch die nächsten Jahre für uns Grüne.
Wir setzen uns ein für eine Grüne Heimat!
Pressemitteilung von
Bündnis 90/ Die Grünen
Heimersheim/Ehlingen
