Lagerhalle im Gewerbegebiet Müllgrabenstraße brannte vollständig nieder
Großbrand in Meckenheim
250 Feuerwehrleute aus Meckenheim und Rheinbach waren fünf Stunden lang im Einsatz – Vorsicht im Umgang mit Rußpartikeln und Ascheresten
Meckenheim. Kilometerweit war die Rauchsäule über dem Gewerbegebiet Mühlgrabenstraße in Meckenheim zu sehen, und die Freiwillige Feuerwehr Meckenheim empfahl den Bewohnern der umliegenden Ortschaften, Fenster und Türen geschlossen zu halten und wieder Rußpartikel noch umherfliegende Aschereste mit bloßen Händen anzufassen. Gegen 6 Uhr am Freitagmorgen war eine Lagerhalle in voller Ausdehnung in Brand geraten. Anfangs schlugen die Flammen bis zu vier Meter hoch aus dem Hallendach, als die Feuerwehr eintraf.
Zum Schutze der Bevölkerung wurde sofort eine Warnmeldung über die Warn-App „NINA“ abgesetzt, der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes. Darin wurden die Bewohner die Bewohner der Stadt Meckenheim ebenso wie die Menschen in der Gemeinde Wachtberg, der Stadt Rheinbach und der Gemeinde Grafschaft darum gebeten die Fenster und Türen zu schließen sowie ihre Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Der Rauch und die Rußpartikel breiteten sich aufgrund der Wetterlage hauptsächlich in Richtung Wachtberg aus.
Anfangs war noch nicht klar, ob die Partikel und der Rauch möglicherweise gesundheitsgefährdend sein können, weil in der Lagerhalle Chemikalien gelagert wurden, darunter Lacke und Lösungsmittel. Doch kurz vor 11:00 Uhr gab es Entwarnung aus der Meckenheimer Stadtverwaltung: Es sei keine Schadstoffbelastung nachgewiesen worden, die Partikel könne man mit viel Wasser abwaschen, sie seien nicht giftig.
Großes Aufgebot an Einsatzkräften
Zur Bekämpfung des Brandes wurde auch ein großes Aufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr benötigt. Insgesamt seien an die 250 Feuerwehrleute vor Ort gewesen und etwa drei Dutzend Feuerwehrfahrzeuge, hieß es. Unter anderem waren neben der Wehrleitung mit dem Einsatzleitwagen auch der Löschzug Meckenheim, die Löschgruppen Merl, Altendorf-Ersdorf und Lüftelberg, die Freiwillige Feuerwehr Rheinbach und die Schadstoff-Messgruppen des Rhein-Sieg-Kreises im Einsatz, außerdem erkundete Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg die Lage vor Ort. Die Verpflegungsgruppen der Feuerwehr sorgten für die Stärkung der Einsatzkräfte nach ihrer anstrengenden Tätigkeit. Zudem informierten sich Vertreter des Energieversorger RWE sowie der Unteren Wasserschutzbehörde des Kreises über die Auswirkungen des Brandes. Ein Hubschrauber der Polizei beobachtete die Löscharbeiten von oben und gab wertvolle Tipps zur Brandbekämpfung, bei der auch die Drehleiter zum Einsatz kam. Für die Dauer der Löscharbeiten waren einige Straßen rund um den Brandherd für den Verkehr gesperrt.
So gelang es den Feuerwehrleuten, das Feuer bereits nach anderthalb Stunden unter Kontrolle zu bringen, die Lagerhalle war dennoch nicht mehr zu retten. Immerhin konnte eine Ausprägung des Brandes auf die benachbarten Gebäude verhindert werden. Kurz vor 11 Uhr meldete die Feuerwehr endlich: Feuer aus! Allerdings wandte es noch ein wenig, deshalb erkundeten nach Abschluss der Löscharbeiten noch einige Drohnen das abgebrannte Gebäude auf der Suche nach weiteren Glutnestern.
Wer Nachfragen zum Umgang mit den umherfliegenden Rußpartikel hat, kann sich an die Telefonnummer 02225/917511 bei der Stadtverwaltung Meckenheim wenden. Allerdings werden alle Anwohner dazu aufgerufen, Obst und Gemüse aus dem Garten gründlich zu waschen, damit eventuell daran haftender Ruß entfernt wird. -JOST-
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