Bürgerinitiative gegen Bahnlärm im Moseltal e.V. informiert
Großdemonstration geplant
Winningen. Zahlreiche Bahnlärm-Bürgerinitiativen von Rhein und Mosel haben ein Bündnis geschmiedet, um ihren Forderungen nach Entlastung der Flusstäler vom Güterbahnverkehr Gehör zu verschaffen. Am 3. September soll es in Koblenz sowohl einen Demonstrationszug als auch eine Kundgebung mit prominenten Rednern geben. „Die Lärm- und Erschütterungsbelastung in den Dörfern und Städten an Rhein und Mosel ist unerträglich. Sie führt zu Gesundheitsschäden, zu Leerstand und Verfall von Häusern, zu massiven wirtschaftlichen Einbußen vor allem im Tourismus“, so Willi Pusch, Leiter der BI Mittelrheintal und Mitglied des Organisationsteams. „Es genügt nicht, die uralten Güterwaggons mit anderen Bremsklötzen auszurüsten. Das rollende Material der Bahnunternehmen muss grundsätzlich auf den Stand der Technik gebracht werden - mit Scheibenbremsen, mit Drehgestellen statt Starrachsen, mit schallgedämpften Lokomotiven. Die Industrie hat all das längst entwickelt und kann liefern. Es geht daher nicht nur darum, den akut bedrohten Flusstälern eine lärmarme Zukunft zu verschaffen; es geht auch um die Modernisierung der Bahn insgesamt.“
Pressemitteilung
Bürgerinitiative gegen Bahnlärm im Moseltal e.V.
