Politik | 27.05.2019

Bürgerinitiative 7-Wege-Gegenwind e.V. bei bundesweiter Protestaktion

Große Demo vor dem Kanzleramt in Berlin

Insgesamt etwa 1.500 Menschen bei der Kundgebung am Brandenburger Tor

Etwa 1.500 Menschen zogen vom Kanzleramt zum Brandenburger Tor.Fotos: privat

Berlin. Auch zahlreiche Bürgerinitiativen aus Rheinland-Pfalz reisten vor Kurzem nach Berlin, um an der bundesweiten Protestaktion gegen den zügel- und konzeptlosen, unkontrollierten Ausbau der Windkraft zu protestieren. So konnte der Vorsitzende der BI „7-Wege-Gegenwind e.V.“ ein Banner der Initiative publikumswirksam für einige Minuten am Zaun des Bundeskanzleramtes platzieren. Nach kurzer Zeit wurden er von zwei Polizeibeamten freundlich aufgefordert, das Banner doch bitte wieder abzunehmen.

Etwa 1.500 Menschen sammelten sich bei schönstem Frühlingswetter zur Demo vor dem Kanzleramt und zogen – leider nicht zur Freunde der vielen, genervten Autofahrer – anschließend lauthals mit ihren vielen Protestplakaten, Bannern und Schildern zur großen Kundgebung am Brandenburger Tor.

Die Protestaktionen gegen die Politik und Windkraftlobby häufen sich. Die Aktivitäten und Arbeit der mittlerweile über 1.000 Bürgerinitiativen zeigen immer mehr Wirkung. Schlechte Zeiten für die Branche, denn verzögerte Genehmigungsprozesse und Klagen werden zur Dauererscheinung. Inzwischen ist der Ausbau der Windkraft zusammengebrochen. Immer wieder ist in dem Zusammenhang von der Arroganz der Windbranche die Rede und von Akzeptanzproblemen. Viele Protestler glauben, dass die zuständige Politik sich von der Windkraftlobby vorführen lässt und schon längst das Heft des Handelns aus der Hand gegeben hat.

Pressemitteilung

7-Wege-Gegenwind e.V.

Die große Kundgebung am Brandenburger Tor.

Die große Kundgebung am Brandenburger Tor.

Das Banner der Bürgerinitiative am Zaun des Kanzleramtes.

Das Banner der Bürgerinitiative am Zaun des Kanzleramtes.

Etwa 1.500 Menschen zogen vom Kanzleramt zum Brandenburger Tor.Fotos: privat

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Kommentare
28.05.201908:32 Uhr
Uwe Klasen

Würde in Deutschland mehr die Wissenschaft gehört werden, als den dystopischen Phantasien mancher Politdarsteller, so würde die Erforschung / Nutzung der Kernfusion, der inhärent sicheren Kernreaktoren ohne langlebige Rückstände (Dual Fluid Reactor) oder die CO²-freie Kohlenutzung (Carbon capture and sequestration) endlich auch hierzulande Einzug halten.

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