Beuelskopf-Projektgruppe besucht Prinzenkopfturm
Großer Andrang schafft neue Motivation
Rheinbach. „Bei uns haben damals alle Behörden, Bürgerschaft und Unternehmer an einem Strick gezogen, als es um den Wiederaufbau des maroden Aussichtsturms ging“, blickte Bürgermeister Karl Heinz Simon von der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) zufrieden zurück. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, Mitglieder der Projektgruppe „Wiederaufbau Beuelskopfturm“ aus Rheinbach persönlich zusammen mit seinem Bauamtsleiter Jürgen Grünewald auf den Aussichtsturm zu führen. Neidisch hörten sie ihm zu, wie er diesen Aussichtsturm als touristischen Leuchtturm in der Region bezeichnete. „Hiervon sind wir noch ziemlich weit entfernt“, so die Bewertung von Gert-Uwe Geerdts, Sprecher der Rheinbacher Projektgruppe. Fachmännisch wurden von Herrn Grünewald Fragen zu vielen Aspekten beantwortet, angefangen bei der Bauweise der Stahlkonstruktion, über die Sicherheit bis hin zur Versicherung. Parallelen zum Rheinbacher Projekt gibt es zuhauf. Auch an der Mosel stand zuvor ein Holzturm, der erneuert werden musste. Der Neue sollte beständiger sein als der Alte, weshalb eine Stahlkonstruktion favorisiert wurde. Das alte Betonfundament konnte genutzt werden, was Kosten sparte. Und man sollte über die Baumwipfel sehen können, sodass die Aussichtsplattform 18 Meter über dem Fundament steht. Die inzwischen rückgebaute Zuwegung für den Kran wurde problemlos von der Landschaftsbehörde genehmigt. Auch wurde die Bürgerschaft mit dem symbolischen Kauf von Treppenstufen in die Finanzierung eingebunden. „Wir haben nur eins versäumt“, blickte Bürgermeister Simon schmunzelnd zurück, „unten ein Zählwerk einzubauen, um die vielen täglichen Besucher zählen zu können. Die Begeisterung der Rheinbacher Teilnehmer über den Prinzenkopfturm gibt der Gruppe neue Motivation für die Realisierung des Projekts „Wiederaufbau Aussichtsturm auf dem Beuelskopf“. Pressemitteilung der
Projektgruppe
„Wiederaufbau Beuelskopfturm“
