Junge Union
Großes Interesse am Thema „Archäologie auf dem Maifeld“
Münstermaifeld. Zu ihrer Veranstaltung im Johann-Büchel-Saal in Münstermaifeld zum Thema „Archäologie auf dem Maifeld“ konnte die Junge Union Maifeld zahlreiche Gäste begrüßen. Als Referent trat Dr. Lutz Grunwald vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum auf, der sich in einem sehr ausführlichen Vortrag mit dem aktuellen Stand der Forschung zum Thema „Archäologie auf dem Maifeld - das Maifeld zwischen römischer Epoche und Hochmittelalter“ beschäftigte. Dr. Grunwald ging in seinem Vortrag darauf ein, dass es auf dem Maifeld für diesen Zeitraum zwar einige archäologische Ausgrabungen in der Vergangenheit gegeben hat, dass volle archäologische Potenzial des Maifeldes jedoch noch nicht ausgeschöpft ist und auch in Zukunft weitere archäologische Funde zu erwarten sind. Auch wenn das Maifeld wegen des fruchtbaren Ackerlandes schon früh besiedelt wurde, setzte die Christianisierung relativ spät ein und war in der Anfangszeit von einer Vermischung mit heidnischen Bräuchen geprägt. In seinem Vortrag ging Dr. Grunwald auch auf die Techniken ein, die Archäologen nutzen, um potenzielle Ausgrabungsstellen besser identifizieren zu können. Hierzu gehören zum Beispiel die Identifizierung positiver beziehungsweise negativer Bewuchsmerkmale an der Oberfläche mittels der Luftbildarchäologie, die auf eine potenzielle Fundstelle hinweisen können.
Im Anschluss an den Vortrag von Dr. Grunwald nutzten die Gäste die Möglichkeit, Fragen zu stellen und auf einige Punkte wie den Kirchenbau und die Namensherkunft einiger Orte näher einzugehen. „Die große Teilnehmeranzahl an unserer Veranstaltung zum Thema Archäologie kann als positives Zeichen für das kulturell-historische Interesse der Menschen an ihrer Heimatregion angesehen werden“, so das Fazit des Vorsitzenden der Jungen Union Maifeld, David Kubis.
