Grüne: GKM braucht Zukunftskonzept
Koblenz.Das krisengeschüttelte Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) braucht aus Sicht der Koblenzer Grünen Ratsfraktion eine klare und eindeutige Zukunftsperspektive, um eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung und hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Die Fraktion begrüßt daher den Beschluss des Stadtrates zur Beauftragung eines Zukunftskonzeptes, das bis Ende März erste Ergebnisse liefern soll. Die Grünen fordern die Stiftungen als Mitgesellschafter auf, einem kommunalen Gemeinschaftsklinikum nicht länger im Weg zu stehen. Auch der Rhein-Lahn-Kreis und der Rhein-Hunsrück-Kreis sollen in das Konzept einbezogen werden, da die Krankenhäuser in Boppard und Nastätten die Versorgung in diesen beiden Kreisen sicherstellen.
„Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein muss auch zukünftig auf hohem Niveau eine wichtige Funktion in der Daseinsvorsorge für die Region Koblenz-Mittelrhein erfüllen können. Die Finanzierung muss daher auf eine breitere Basis gestellt werden. Wenn die Stiftungen als Mitgesellschafter sich nicht beteiligen können oder wollen, müssen sie den Weg für ein kommunales Krankenhaus frei machen,“ so die Fraktionsvorsitzende Ulrike Bourry.„Wir haben immer wieder kritisiert, dass drei Jahre nur mit einem Bieter verhandelt und keine Alternativlö sungen geprüft oder zumindest angedacht wurden. Das rächt sich nun nach dem Abbruch der Verhandlungen durch Sana. Jetzt gilt es, schnell die verlorene Zeit aufzuholen und ein tragfähiges Konzept für den Erhalt des GKM zu entwickeln,“ so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Ulrich Kleemann.
Pressemitteilung
Grüne Koblenz
