Politik | 30.11.2023

Grüne Koblenz kämpften für den Erhalt von Garten Herlet

Koblenz. In der Stadtratssitzung am 16. November wurde über die beabsichtigte Bebauung in der Altstadt abgestimmt.

„Es ist bedauerlich, dass die Beschlussvorlage der Verwaltung unter anderem gegen die Stimmen der Grünen Fraktion eine Mehrheit im Stadtrat gefunden hat. Gegen das Hotelprojekt wurden 340 Einwände von Koblenzer*innen an die Stadt Koblenz gerichtet. Ich hätte mir gewünscht, dass die Anliegen der Bürger*innen auch von den anderen Stadtratsfraktionen ernst genommen worden wären“, sagt Kim Theisen, Vorstandsvorsitzende und auf Platz 1 der Grünen Kommunalwahlliste.

„In der Altstadt gibt es nur wenige Grünflächen. Die geplante Bebauung wird sich auch auf das Stadtklima auswirken und ist in Zeiten der Klimakrise unverantwortlich. Gerade die Grünflächen in der dicht bebauten Altstadt sind Kühlungsoasen für unsere Stadt“, erklärt Alexandra Kaatz, Beisitzerin im Vorstand und auf Listenplatz 3 der Grünen Kommunalwahlliste.

Der seit Jahrhunderten unbebaute Garten Herlet verfügt außerdem über eine artenreiche Flora und Fauna, so findet man dort unter anderem zwei unter Naturschutz stehende Schwarzpappeln sowie einige Schmetterlingsarten. Durch das Hotelprojekt kann der Lebensraum der Pflanzen- und Tierarten nicht erhalten bleiben.

Pressemitteilung

Grüne Koblenz

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Kommentare
01.12.202312:47 Uhr
juergen mueller

Diese Beschlussvorlage ist wieder einmal die Bestätigung dafür, welchen Wert/Glauben man einem politischen Wort zuordnen kann - nämlich keinem. Mir klingt es noch in den Ohren, als man von Seiten der SPD lautstark den Garten HERLET als erhaltenswertes Kulturgut hervorhob. Was davon ist übrig geblieben? NICHTS. Bürgernähe u. Bürgerbeteiligung kann ich nicht mehr hören. Diese beiden Wörter sollte man als Straftatbestand in die Strafprozeßordnung aufnehmen. Und die GRÜNEN? Die sind genauso - auch nicht besser. Unter "Kämpfen" verstehe ich etwas anderes. Wie wäre es, wenn man einmal genauer hinter die Kulissen des Imperiums Tayhus schaut? Hat man gemacht? Ja, aber nicht intensiv genug. Vom Kellner zum Großinvestor in ca. 20 Jahren? Durch reine Arbeit? LOL!!! Die Zeiten waren doch schon damals lange vorbei. Woher kommen die Tayhus-Millionen wirklich? Aber das scheint die Stadtpolitik nicht zu interessieren. Politik hatte schon immer ihre eigene dunkle Seite, im kleinen wie im großen.

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