Politik | 12.03.2026

Grüne setzen auf Grundversorgung

Grüne Politiker diskutieren Zukunft der Gesundheitsversorgung in Linz am Rhein

Von links nach rechts: Jolanda Pott, Dr. med. Susanne Molitor, Ute Ernst, Prof. Dr. med. Armin Grau, Thomas Werner.

Prof. Dr. Armin Grau und Ute Ernst besuchten das Franziskus Krankenhaus Linz, um über die Herausforderungen und Perspektiven der ländlichen medizinischen Grundversorgung zu sprechen. Dabei standen die Krankenhausplanung, regionale Vernetzung und die Bedeutung wohnortnaher Gesundheitsversorgung im Fokus.

Linz am Rhein. Prof. Dr. Armin Grau, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen aus Rheinland-Pfalz, hat gemeinsam mit der grünen Direktkandidatin Ute Ernst aus Linz das Franziskus Krankenhaus Linz besucht. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit der Krankenhausleitung stand die Zukunft der medizinischen Grundversorgung im ländlichen Raum.

Empfangen wurden die Grünen-Politiker von Geschäftsführer Thomas Werner, der Assistentin Geschäftsführung Jolanda Pott sowie der ärztlichen Direktorin Dr. med. Susanne Molitor. Die Gesprächspartner tauschten sich offen über Herausforderungen und Perspektiven aus, denen sich ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung in einer ländlich geprägten Region gegenübersieht. Ein zentrales Anliegen des Krankenhauses ist die Zuteilung spezialisierter Fachrichtungen im Rahmen der neuen Krankenhausplanung. Die unsichere künftige Planung auf Landesebene erschwert konkrete Investitionsentscheidungen.

Für die Grünen bedeutet eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung eine gesicherte, wohnortnahe Grundversorgung, die durch spezialisierte Häuser sinnvoll ergänzt wird, ohne dass Patientinnen und Patienten zu weite Wege in Kauf nehmen müssen.

Wie Kooperation statt Konkurrenz die Grundversorgung in Linz sichert

„Gerade im ländlichen Raum ist ein verlässliches Krankenhaus mehr als eine medizinische Einrichtung – es ist ein Anker für die gesamte Region“, betonte Prof. Dr. Grau. „Was wir hier in Linz sehen, ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Kooperation statt Konkurrenz die Versorgung sichert und stärkt. Es ist notwendig, dass bei der Planung auch die Interessen kleinerer Krankenhäuser berücksichtigt werden, um eine zukunftsfähige und wohnortnahe Grundversorgung zu sichern.“

Direktkandidatin Ute Ernst, die das Krankenhaus als wichtige Institution für die Bevölkerung von Linz und Umgebung kennt, unterstrich die Bedeutung des Austauschs: „Wir Grüne wollen zuhören und verstehen, welche konkreten Rahmenbedingungen Krankenhäuser wie dieses brauchen, um auch künftig leistungsfähig zu bleiben. Dieses Gespräch hat einmal mehr gezeigt, mit wie viel Engagement hier gearbeitet wird.“

Gesundheitspolitische Forderungen für ländliche Versorgungsstrukturen

Für die Grünen ist die Sicherstellung der medizinischen Versorgung auf dem Land ein zentrales gesundheitspolitisches Anliegen. Nötig sind verlässliche Finanzierungsstrukturen, eine kluge Krankenhausreform sowie eine stärkere Vernetzung zwischen Krankenhäusern mit unterschiedlichem Leistungsangebot.

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Von links nach rechts: Jolanda Pott, Dr. med. Susanne Molitor, Ute Ernst, Prof. Dr. med. Armin Grau, Thomas Werner. Foto: Thomas Kemper

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