Politik | 26.04.2021

Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser (FDP)

Haus-/Betriebsärzte bei Covid-19-Impfungen vernünftig einbinden

Sandra Weeser.Foto: Iconoclash Photography - Teresa Marenzi und Daniel Bachler

Betzdorf. Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende der Freien Demokraten Sandra Weeser fordert die Bundesregierung auf, die Impfstoffverteilung anzupassen:

Weeser: „Noch immer werden priorisiert die Impfzentren mit Impfstoffen beliefert. Unsere Hausärztinnen und Hausärzte bekommen nur das, was übrig bleibt.

Dabei sind gerade die niedergelassenen Ärzte für das schnellere Verimpfen der Dosen essenziell und haben auch schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie es können. Auch die Bürgerinnen und Bürger vertrauen ihren Hausärzten und fragen dort verstärkt die Impfung gegen Covid-19 nach. Stattdessen haben aber viele Ärztinnen und Ärzte diese Woche erfahren, dass ihre Impfstofflieferungen für die kommende Woche erneut gekürzt worden seien - völlig konträr zu der Meldung, Hausärzte würden „mehr Impfstoff“ bekommen.

Ein weiteres Problem, was ich sehe, ist die fehlende Einbindung der Betriebsärztinnen und Betriebsärzte. Viele Unternehmen haben bereits alle Vorkehrungen getroffen, um schnell mit dem Impfen in ihren Betrieben beginnen zu können. Aber die Betriebsärzte bekommen - abgesehen vom Pilot-Unternehmen BASF - bislang zwecks fehlender Verfügbarkeit noch keinen Impfstoff.

Die Koordinations- und Schnittstellenprobleme bei der Umsetzung der Impfstrategie der Bundesregierung reißen einfach nicht ab. Ich sehe daher leider auch weiterhin ein Impfversagen - vor allem wenn ich auf andere Industrienationen wie die USA schaue.“

Pressemitteilung des

Büro von Sandra Weeser

Sandra Weeser. Foto: Iconoclash Photography - Teresa Marenzi und Daniel Bachler

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