Politik | 09.09.2016, 08:30 Uhr

MdB Winkelmeier-Becker informiert sich über Neuerungen am Arbeitsmarkt

Hervorragende Nachfrage nach Arbeitskräften

Elisabeth Winkelmeier-Becker informiert sich im Troisdorfer Jobcenter über Erfolge und anstehende Aufgaben

Von links: Katharina Gebauer, Mitglied der Kreistagsfraktion der CDU, Ralf Holtkötter und Frau Winkelmeier-Becker. privat
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Troisdorf. Wichtige Neuerungen für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis erfolgten kürzlich. Darauf weist Elisabeth Winkelmeier-Becker hin, die sich bei einem Besuch des Jobcenters in Troisdorf von dessen Geschäftsführer, Ralf Holtkötter, auf den neusten Stand bringen ließ. Mit dabei war die Kreistagsabgeordnete Katharina Gebauer, die zudem Landtagskandidatin der CDU ist. Rund 400 der etwa 8.000 Flüchtlinge im Rhein-Sieg-Kreis sind bisher im Jobcenter aufgenommen, beziehen also Leistungen und stehen zur Vermittlung in Jobs zur Verfügung. Für die übrigen Flüchtlinge ist dazu eine Arbeitsgenehmigung notwendig. Dazu musste bisher eine Vorrangprüfung durchgeführt werden. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit nicht mehr dokumentieren müssen, dass sie keinen geeigneten Bewerber mit deutschem Pass für den betreffenden Job finden konnten. „Die Nachfrage nach Arbeitskräften in unserer Region ist hervorragend“, berichtet Holtkötter, „gerade auch für Helfer-Tätigkeiten.“ Vor kurzem nahmen das Jobcenter Rhein-Sieg und die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg einen zweiten Integration-Point in Betrieb. Er wurde in Bonn an der Villemombler Straße eröffnet. Den ersten Integration-Point betreiben das Jobcenter und die Agentur für Arbeit in Kooperation mit dem Rhein-Sieg-Kreis in Troisdorf an der Sieglarer Straße. Um sich auf Dauer durch einen Schulabschluss, eine Ausbildung oder ein Studium auch für besser bezahlte Tätigkeiten zu qualifizieren, bietet das Jobcenter den Neuankömmlingen zunächst sechs- bis neunmonatige kombinierte Integrationslehrgänge an. Vielfach müssen die Flüchtlinge zuvor jedoch noch Alphabetisierungsmaßnahmen durchlaufen. Holtkötter ist dankbar für die vielen Mitbürger, die die Flüchtlinge auch bei den Ämtergängen unterstützen. „Das Ehrenamt ist Gold wert, ohne den Einsatz der vielen engagierten Mitbürger wäre es nicht zu schaffen.“ Das Jobcenter unterstützt die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt ohne dafür an anderer Stelle weniger Hilfe zu leisten. „Für die Integration der Flüchtlinge in die Arbeitswelt haben wir knapp eine Million Euro, für alle anderen Maßnahmen knapp 18 Millionen Euro“, erläutert Holtkötter. „Das Jobcenter Rhein-Sieg widerlegt eindrucksvoll die populistische Behauptung, durch die Hilfe für die Flüchtlinge kämen deutsche Arbeitslose zu kurz“, kommentiert Elisabeth Winkelmeier-Becker dieses Zahlenverhältnis. Und Katharina Gebauer ergänzt: „Dank jahrzehntelanger kluger und weitsichtiger Wirtschafts- und Sozialpolitik ist der Rhein-Sieg-Kreis auch in Zeiten der Flüchtlingsströme bestens aufgestellt. Das sind die besten Voraussetzungen, damit die Integration gelingen kann.“

Pressemitteilung des

Wahlkreisbüros

Elisabeth Winkelmeier-Becker

Von links: Katharina Gebauer, Mitglied der Kreistagsfraktion der CDU, Ralf Holtkötter und Frau Winkelmeier-Becker. Foto: privat

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