Richtigstellung zum Artikel „Späte Ehre, Demut und Respekt“ in der Ausgabe 05/2014
Hinrichtung war nicht öffentlich
In dem Artikel zur Gedenkstunde für drei ukrainische Zwangsarbeiter wurde versehentlich und unbeabsichtigt der Eindruck erweckt, dass alle Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger der schrecklichen Tat beiwohnen mussten.
Richtig ist vielmehr nach Mitteilung von Peter Mohr, dass die Hinrichtung nicht öffentlich war, d.h. die Bevölkerung nicht zugelassen war und zudem durch die Ordnungspolizei ferngehalten wurde.
Zugegen waren, neben ca 150 hinzubefohlenen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen (aus der Stadt und den umliegenden Ortschaften), lediglich der Bürgermeister Josef Wiertz, der Polizeimeister Jean Schmitz, ein Hilfspolizist, drei Angestellte der Stadtverwaltung, ein NS-fanatischer Bürger und vier oder fünf, zu Hilfsdiensten abgeteilte Hitlerjungen.
Also nicht die Rheinbacher, sondern die vorgenannten Tatbeteiligten, ausgenommen die minderjährigen HJ-ler, haben Schuld auf sich geladen.
Stein
