Politik | 08.01.2019

Initiative Rheinbreitbach 2030 plädiert für legale Graffitifläche

„Illegale Schmierereien könnten eingedämmt werden“

Diese Wandfläche an der Hans-Dahmen-Halle ist nach Ansicht der Initiative als legale Graffitifläche geeignet. privat

Rheinbreitbach. In den letzten Wochen und Monaten kam es in der Gemeinde Rheinbreitbach und auch in den Nachbargemeinden immer wieder zu illegalen Sprayaktionen durch unbekannte Täter an Telekom- und Stromkästen sowie öffentlichen Wandflächen der Kommunen. Diese Schmierereien verurteilt die Initiative Rheinbreitbach 2030 zutiefst.

Gleichzeitig verschließt die Initiative jedoch nicht die Augen vor der Tatsache, dass es für rechtschaffene Graffitisprayer oder diejenigen, die es noch werden wollen, keinerlei legale Möglichkeit im Dorf oder der Region gibt, um sich künstlerisch auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

Aus diesem Grund schlägt die Initiative Rheinbreitbach 2030 vor, an der Hans-Dahmen-Halle eine sechs mal zwei Meter große Wandfläche als legale Graffitifläche zur Verfügung zu stellen. Die Kosten würden sich lediglich auf das einmalige Streichen des Untergrunds und die Anbringung einer Regeltafel belaufen. Beides könnte durch den Bauhof der Ortsgemeinde Rheinbreitbach geschehen. Die Übermalung der Graffitiwerke durch die Graffitikünstler findet dann im Laufe der Zeit immer wieder von selbst statt.

Als konkrete Fläche schlägt die Initiative den Durchgang vom Hallenaufzug zum Parkplatz vor, der bereits illegal einmal besprayt wurde und der noch nicht vollständig von Graffiti befreit werden konnte. Der Platz eignet sich zudem sehr gut, da die potenziellen Kunstwerke von Gästen der Hans-Dahmen-Halle bewundert werden können und zudem hell ausgeleuchtet wären. Die Erfahrungen der Stadt Koblenz zeigen, dass eine solche legale Graffitifläche zur Eindämmung von illegalen Schmierereien beiträgt.

Pressemitteilung der Initiative

Rheinbreitbach 2030

Diese Wandfläche an der Hans-Dahmen-Halle ist nach Ansicht der Initiative als legale Graffitifläche geeignet. Foto: privat

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