Neuwieder Kreistag wählte Beigeordneten für die nächsten acht Jahre
Immer das Wohl des Kreises im Blick
Achim Hallerbach mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt
Neuwied. Viel besser ging es kaum. Achim Hallerbach wurde vom Kreistag mit 41 Ja-, nur einer Nein-Stimme und zwei Enthaltungen für weitere acht Jahre zum ersten hauptamtlichen Beigeordneten des Kreis Neuwied gewählt. Seine zweite Amtszeit beginnt im Dezember dieses Jahres. Das Ergebnis spiegelte eindeutig das wieder, wovon Michael Christ vor dem Wahlgang gesprochen hatte. Der CDU-Fraktionsvorsitzende schlug Achim Hallerbach als Kandidaten vor und warb: „Sie stimmen heute nicht primär für oder gegen die CDU ab sondern darüber, ob sie in den vergangenen Jahren mit der Arbeit von Achim Hallerbach zufrieden waren“. Offensichtlich stimmten die Ratsmitglieder aller Fraktionen Michael Christs Aussage zu, dass sich die Bilanz des hauptamtlichen ersten Beigeordneten durchaus sehen lassen kann. Als Beispiele zählte der CDU-Fraktionsvorsitzende die reibungslos verlaufende Rekommunalisierung der Abfallwirtschaft, den Ausbau von Kita-Plätzen, den Natur- und Umweltschutz bzw. die Schulsozialarbeit auf. „Achim Hallerbach hat nicht die Parteipolitik sondern das Interesse des Landkreis im Fokus“, so Michael Christ.
Einziger Kandidat
Achim Hallerbach stand vergangenem Montag als einziger Kandidat zur Wahl. Bekanntlich gibt es die Vereinbarung, dass die unterlegene Partei bei der Landratswahl das Vorschlagsrecht für den ersten hauptamtlichen Beigeordneten hat. Die Voraussetzung für die Beigeordneten Wahl hatte der Kreistag bereits im Dezember 2015 geschaffen. Seinerzeit beschloss man den Verzicht auf die öffentliche Ausschreibung der Position. Achim Hallerbach zeigte sich vom überwältigenden Ergebnis überwältigt: „Das ist völlig überraschend“, sagte er in seiner Dankesrede. Das Ergebnis führte er auf seine sachorientierte Arbeit zurück. Stets habe er mit dem Kreistag und den Ausschüssen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gehandelt. „Ich freue mich diesen Weg mit ihnen weiter gehen zu dürfen“, so der hauptamtliche Beigeordnete strahlend. Ausdrücklich dankte er seiner ebenfalls im Amalie-Raiffeisen-Saal der VHS anwesenden Familie. Der Ehefrau, die ihm stets den Rücken stärkt und den beiden Kinder, die die „Ochsentour" des Vaters mitmachen. Im Kreisvorstand ist der erste Kreisbeigeordnete zuständig für die Abteilungen Jugend und Familie (Abteilung 5), Bauen, Energie und Umwelt (Abteilung 6/10), Abfallwirtschaft (Abteilung 7) und Gesundheit, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Veterinärwesen (Abteilung 8/11).
Zur Person
Achim Hallerbach wurde am 6. März 1966 in Eitorf/Sieg geboren. Aufgewachsen ist er in Asbach-Schöneberg. Heute lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern (Tochter und Sohn) in Asbach. 1989 übernahm er hauptamtliche politische Funktionen bei der CDU in Hessen und Rheinland-Pfalz, unter anderem als Landesgeschäftsführer der Jungen Union Rheinland-Pfalz, Referent der CDU Rheinland-Pfalz, Büroleiter eines Bundestagsabgeordneten und Geschäftsführer der Landesgruppe Thüringen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Bonn. Berufsbegleitendend machte er ein Studium zum PR-/Kommunikationsberater. Ab 1994 war er Pressesprecher und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), Bonn/Berlin. Gleichzeitig leitete Achim Hallerbach von 1996 bis 2002 als Geschäftsführer eine bundesweit tätige Zertifizierungsgesellschaft (bvse-Entsorgergemeinschaft) mit dem Schwerpunkt Entwicklung und Aufbau der bundesweit ersten Zertifizierungsgesellschaft für die Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft und Qualifizierung/Zertifizierung von abfallwirtschaftlich tätigen Betrieben. Von 2002 bis zur Wahl als erster hauptamtlicher Beigeordneter 2008 war er Inhaber von zwei Marketing- und Kommunikationsunternehmen. FF
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