Kreisverwaltung Ahrweiler informiert zu Impfterminen
Impfregistrierung für Prio-Gruppe 3 beim Land möglich
Impfungen erfolgen voraussichtlich ab Mitte Mai
Kreis Ahrweiler. Seit Freitag, 23. April, können sich Menschen der Priorisierungsgruppe 3 für einen Impftermin bei der zentralen Terminvergabestelle des Landes Rheinland-Pfalz registrieren: https://impftermin.rlp.de oder unter der Hotline (08 00) 5 75 81 00. Zur Prioritätsgruppe 3 gehören unter anderem Feuerwehrangehörige, Lehrkräfte in weiterführenden Schulen, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, Mitarbeitende im Lebensmittelhandel sowie Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendhilfe. Bereits seit 7. April ist eine Anmeldung für Personen über 60 Jahre beim Land möglich.
Das Land teilt mit, dass die ersten Impfungen dieser jetzt berechtigten Personengruppen voraussichtlich ab Mitte Mai erfolgen, da die Terminvergabe weiterhin abhängig von der Verfügbarkeit von Impfstoffen und Parametern der jeweiligen Priorisierung – wie beispielsweise das Lebensalter vorrangig zu impfender Personen nach Prio 2 – sind. Bei neuen Impfstofflieferungen werde die zentrale Terminvergabestelle des Landes zusätzliche Impftermine vergeben.
Impfungen ohne einen vorher vergebenen Impftermin sind aktuell nicht möglich. Bürgerinnen und Bürger, die bereits eine Impfung über den Hausarzt erhalten haben oder den Impftermin aus anderen Gründen nicht wahrnehmen können, werden gebeten, diesen auf https://impftermin.rlp.de oder unter der Hotline (08 00) 5 75 81 00 mit Vorgangs- oder Impfnummer rechtzeitig abzusagen, um anderen die Chance für eine Erstimpfung zu geben.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Ahrweiler

Hier und auch in Pressemeldungen des Landes wird wiederholt geschrieben, die Prio3 kommt erst dran wenn man mit Prio2 durch ist. Heute liest man erste Berichte zum gestrigen "Impfen in den Mai", an sich eine gute Idee, dass man zu diesem "Eventimpfen" vorrangig jüngere Prio3-Angehörige eingeladen habe, weil die eher bereit wären nachts dahin zu kommen. Ja, der Grund mag stimmen, wobei man auch manchen älteren angesichts der Impfbedeutung einen Termin zwischen 18 Uhr abends und 2 Uhr nachts hätte zumuten können, wenigstens die ersten paar Stunden hätte es da kaum Gegenwehr gegeben.
Es zeigt aber auch: Die Impfzentren/Kreise können die Terminauswahl des Landes beeinflussen, und die wiederholten Äußerungen aus dem Gesundheitsministerium, es würde "strikt" an der Priorisierung festgehalten, sind auch frei heraus gelogen. Ich würde es begrüßen, wenn die Presse da mal nachhakt. Wenn schon Aufgabe der Priorisierungen (was ich gut fände), dann bitte auch für alle!