Dr. Horst Knopp, AfD-Direktkandidat im Wahlkreis 12, Mayen
Impfungen gegen Corona
Mayen. Wenn die Landesregierung in Gestalt der Ministerpräsidentin Dreyer, der Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler und des Staatssekretärs Wilhelm ganzseitige Absichtserklärungen zu einem bestimmten Thema in der Presse lanciert, dann sollte man sich das genau anschauen. So auch beim Thema Impfung gegen Corona. Was dort lauthals als Erfolg verkündet wird, nämlich die mögliche Verdopplung der Impfzahlen bis Ende! März, ist, nimmt man die Zahlen aus Israel, Großbritannien und den USA als Maßstab, kein Erfolg, sondern ein eklatantes Armutszeugnis!
Dasselbe gilt für die von Staatssekretär Wilhelm gemachte Ankündigung eines Pilotprojektes für Impfungen durch Hausärzte. Damit soll von der Tatsache abgelenkt werden, dass für mehr als ein „Pilotprojekt“ überhaupt kein Impfstoff zur Verfügung steht. Dieser reicht nicht einmal, um die Impfzentren im Land auszulasten! Die eigentliche Aufgabe der Landes- und der Bundesregierung wäre es gewesen, genügend Impfstoff für die rasche Durchimpfung der Bevölkerung zu besorgen. Das wurde aus rein ideologischen Gründen versäumt. Es gab und es gibt keinerlei begründete Sachzwänge, die Frau Dreyer oder Frau Merkel daran gehindert hätten, genügend Impfstoff für die eigene Bevölkerung zu besorgen. Dass dies nicht geschehen ist, läßt vermuten, dass ihr Gelöbnis beim Amtseid, „das Amt zum Wohle des Volkes auszuüben“, entgegen der öffentlichen Verlautbarungen nicht zu den Prioritäten der beiden Damen zählt.
Impfungen zu verabreichen gehört zur Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie zum täglichen Brot aller Hausärzte. Die Kompetenz ist also vorhanden und muß nicht erst in einem „Pilotprojekt“ entwickelt werden. Die Landesregierung täte gut daran, stattdessen für eine zügige Versorgung mit dem nötigen Impfstoff zu sorgen. Alles Weitere, wie die Verteilung des Impfstoffs und die Impfung selbst, sollte sie kompetenten Partnern überlassen. Logistiker wissen, wie man Kühltransporte durchführt und zeitnah anliefert, und Hausärzte wissen auch ohne jeden weiteren Rat der Politik oder „Pilotprojekte“, wie man impft! Wenn genügend Impfstoff zur Verfügung stünde, wäre die Hausärzteschaft in Deutschland in der Lage, innerhalb weniger Wochen alle Impfwilligen zu versorgen.
Pressemitteilung von
Dr. Horst Knopp,
AfD-Direktkandidat
