Andrea Nahles (SPD) besuchte die Stadtbücherei Mendig
„In Mendig wurde das Unmögliche möglich gemacht!“
Mendig. Seit der Eröffnung am 3. Juli 2015 geht es mit der Mendiger Stadtbücherei kontinuierlich aufwärts. Dies liegt nicht zuletzt an dem großartigen Engagement von Gisela Rösner und ihren inzwischen zahlreichen ehrenamtlichen Helfern.
In den vergangenen beiden Jahren konnten an ca. 200 Stammkunden während der Öffnungszeiten am Mittwoch von 14 bis 17 Uhr und am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr bereits 800 Romane und ca. 1.500 Kinder- und Jugendbücher ausgeliehen werden.
Nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten ist es am 5. Mai 2017 endlich gelungen, einen bereits seit langem geplanten Förderverein für die Stadtbücherei ins Leben zu rufen.
Da die städtische Einrichtung sich bisher ausschließlich aus Spenden finanzierte, hofft Gisela Rösner, dass sie in Zukunft durch die Mitgliedsbeiträge von 18 Euro pro Jahr über ein festes Budget verfügen - und neue Bücher anschaffen kann.
Für die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles ist eine gut ausgestattete Bücherei in Zeiten knapper öffentlicher Kassen heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Deshalb folgte sie im Rahmen ihrer Sommertour 2017 auch gerne einer Einladung von Gisela Rösner und schaute sich die Mendiger Stadtbücherei bei einem Besuch am Montag, dem 31. Juli einmal etwas genauer an. „Hier in Mendig wurde das Unmögliche möglich gemacht! Dank des unermüdlichen Engagements von Gisela Rösner und weiterer lesebegeisterter Erwachsener und Kinder aus Mendig, die in Eigeninitiative Bücher und Spiele organisiert haben und Sponsoren und Sachspenden gewinnen konnten, gibt es endlich auch hier einen literarischen Treffpunkt“, so Andrea Nahles, die sich als Mutter einer inzwischen schulpflichtigen Tochter insbesondere für die Kinder- und Jugendabteilung in der Stadtbücherei interessierte. Zu den insgesamt 3.500 Büchern zählen allein 1.100 Titel für Kinder und Jugendliche. Dass die Ausleihe kostenlos ist, freute Andrea Nahles ebenfalls sehr, da ihrer Meinung nach auf diese Weise auch nicht so gut situierte Familien die Möglichkeit hätten, ihre Kinder an das Lesen heranzuführen.
Gisela Rösner, die der Bundestagsabgeordneten ein kleines Einschulungsgeschenk für Töchterchen Ella überreichte, unterstrich: „Wir freuen uns zwar sehr darüber, dass die Leserinnen und Leser bei ihrem Besuch in der Stadtbücherei unser dort aufgestelltes Sparschweinchen gut füttern, der Inhalt reicht jedoch lediglich für kleinere Anschaffungen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über die inzwischen zahlreichen Mitglieder unseres Fördervereins!“
FRE
