Politik | 13.09.2024

In der Bonner Republik (fast) allein unter Männern

(v.l.) Roswitha Verhülsdonk, Kirsten Steinebach, Monika Artz.  Foto: Anna-Carina Saneternik

Koblenz. Trotz hochsommerlicher Temperaturen fand sich auf Einladung der Senioren Union Koblenz eine sehr große Anzahl von Seniorinnen und Senioren in der DRK-Begegnungsstätte an der Liebfrauenkirche ein, um den Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“ über Politikerinnen in der Bonner Republik von Torsten Körner anzusehen.

Nachdem die Kreisvorsitzende Monika Artz anhand des dem Film zugrundeliegenden Buches „In der Männer-Republik. Wie Frauen die Politik eroberten“ in die Thematik eingeführt hatte, berichtete die ehemalige Staatssekretärin und Landesehrenvorsitzende der Senioren Union Rheinland-Pfalz, Roswitha Verhülsdonk, die von 1972 bis 1994 dem Deutschen Bundestag angehörte, wie es zu ihrer Mitwirkung und der Entstehung des Films kam.

Die Anwesenden verfolgten voller Spannung die Bemühungen der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene Männer wie echte Pionierinnen erkämpften.

Über die Koblenzerin Roswitha Verhülsdonk schreibt Torsten Körner, dass sie sich dadurch auszeichnete, ihr Ohr wirklich an die Gesellschaft, ans Volk zu legen.

Gegen Ende der überaus gelungenen Veranstaltung zitierte Kirsten Steinebach die Würdigung des herausragenden Filmwerkes in überregionalen Printmedien.

Mit Dankesworten beschloss Monika Artz den Nachmittag und hob gleichzeitig darauf ab, dass auch sie, als sie 1991 für Roswitha Verhülsdonk in den Stadtrat der Stadt Koblenz nachrückte, sich jahrzehntelang in einer männerdominierten Fraktion der CDU durchsetzen musste.

Pressemitteilung

Senioren-UninKoblenz

(v.l.) Roswitha Verhülsdonk, Kirsten Steinebach, Monika Artz. Foto: Anna-Carina Saneternik

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Kommentare
14.09.202407:43 Uhr
Amir samed

Zitat: " „In der Männer-Republik. Wie Frauen die Politik eroberten“" - Diese Frauen konnten wenigstens noch mit Eignung, Leistung und, vor allem anderen, Befähigung brillieren, gänzlich ohne Quote und sonstigen Unsinn. Diesen Verdienst gilt es zu ehren!

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