FWG Weitersburg
Info über die Arbeit der FWG Weitersburg
Weitersburg. Die FWG Fraktion im Gemeinderat würde ihre Zeit und Energie gerne weiter voll und ganz in die Arbeit für unsere Gemeinde einbringen. Eigentlich sollte sie nicht dazu verwendet werden, lange wöchentliche Pressemitteilungen zu machen. Infos gibt es immer aktuell sehr ausführlich und transparent auf der Internetseite: www.fwg-weitersburg.de
Doch aufgrund der Veröffentlichungen der letzten Wochen bezieht die FWG Stellung:
Falsch ist, dass die FWG eine Erschließung eines Baugebietes im Außenbereich („In der Hohl“) auf Kosten der Allgemeinheit will.
Richtig ist, dass sie dafür ist, dass potentielle Wohnbaufläche „In der Hohl“ weiter im Flächennutzungsplan bestehen bleibt. Das kostet die Gemeinde nichts und so bleibt die Option offen, dass dieses Gebiet vielleicht von nachfolgenden Generationen genutzt werden kann.
Richtig ist, dass die FWG gegen eine Ausweisung eines Wohngebiets „Gumschlag“ ist , da dies direkt umgesetzt würde, keinen sinnvollen Nutzen für Weitersburg bringt und hier wirklich direkt in die Natur und dortigen Biotopverbund eingegriffen würde und eine sehr schöne, Fläche mit herrlicher Aussicht aus unserem Naherholungsgebiet rausgerissen würde.
Falsch ist, dass die FWG unbedingt die Schließung des alten Friedhofes für Sargbestattungen will.
Richtig ist, dass der Friedhof anlässlich der Bodengutachten „vom Land“ aufgrund Gesetzgebung für Sargbestattungen geschlossen wurde. Es wurden bis zum heutigen Zeitpunkt bereits fast 20.000 für Bodenuntersuchungen ausgegeben, mit immer demselben Ergebnis. Der Friedhof ist für Sagbestattungen nicht geeignet. Daher lehnt die FWG jetzt noch weitere Gutachten ab, da endlich den Friedhof fertig saniert wird, dass er zu einem würdevollen Ort der Trauer und Begegnung wird, wie schon seit langer Zeit von der Bevölkerung gewünscht. Lange genug wurde dies durch immer wieder neue Anträge verhindert. Ebenso soll der neue Friedhof aufwertet werden.
Falsch ist, dass die FWG die Sanierung der Aussegnungshalle ablehnt.
Richtig ist, dass schon in der letzten Legislaturperiode die Renovierung geplant wurde, sogar schon ein Architekt seine Pläne vorgestellt hat. Leider wurde durch damalige Verweigerung der beiden anderen Fraktionen die Arbeiten erst einmal gestoppt. Jetzt wird endlich die Wegesanierung begonnen, da dies dringend geboten ist. Parallel sollte die Sanierung der Aussegnungshalle in Angriff genommen werden.
Richtig ist, dass in der letzten Sitzung nicht über Ausbau Kita, Aufstockung Schule oder Umbau Sporthalle gesprochen wurde.
Richtig ist, dass hier ein Planer beauftragt wurde (der komplette Ortsgemeinderat ist in Kenntnis). Da er noch mitten in den Planungen ist, konnte er auch noch nichts vorlegen, daher gab es auch nichts zu besprechen. Er wird seine Planungen wohl in der ersten Sitzung nach der Sommerpause vorstellen.
Richtig ist, das die FWG die Fertigstellung des Gewerbegebietes West, welches schon vor 20 Jahren von der Mehrheitspartei CDU geplant wurde, durchführen möchte. Hier hat sich die FWG für die „Beibehaltung“ im Flächennutzungsplan ausgesprochen. In diesem Gebiet wurden schon mehrere Bebauungspläne erstellt. So wie aktuell auch vorgenommen für ein „eingeschränktes“ Gewerbegebiet. Dieses Gebiet hat deutlich erkennbare städtebauliche Defizite. Hier gibt es schon zum überwiegenden Teil der Bebauung Gewerbe, welches teilweise nicht einmal an das Gemeindestraßennetz angeschlossen ist. Eine Wohnbebauung wird dort nie mehr stattfinden können, sofern in dem nebenliegenden Wohnmischgebiet keine Durchmischung erfolgt. Eine Aufhebung würde den dortigen angesiedelten Betrieben wie ehemaligen Sägewerk oder in der ehemaligen Kerzenfabrik und ehemaligen Nerzfarm Grundlagen entziehen und sofern diese Bereiche doch im Plan bleiben sollten wären mehrere gewerbliche Splittergebiete entstanden, die schon aktuell städtebaulich nicht mehr in Ordnung sind.
Zu guter Letzt hat uns bisher niemand eine Lösung sagen können wie wir die in den nächsten Jahren entstehenden Schulden (Erweiterung Kita ca. 2 Mio., Erweiterung Schule ca. 2 Mio., Erweiterung Schulturnhalle ca. 1 Mio., Entwicklung Friedhöfe ca. 0,5 Mio.) finanzieren können.
Aktuell können die jährlichen Tilgungsraten der Investitionsschulden der Gemeinde noch komplett durch die Gewerbesteuer abgedeckt werden. Wie soll das zukünftig gehen ohne weitere Einnahmen?
Falsch ist, die Behauptung, dass die kostenträchtigen Maßnahmen wie Bau Kita, Aufstockung Schule, drauf zurückzuführen sind, dass immer neue Baugebiete entstehen und daher die Zahl der Kinder wächst.
Richtig ist, dass durch immer neue Gesetzte der Bundesregierung (gute Kita Gesetz, Verringerung der Schülerzahlen in einer Klasse) diese baulichen Maßnahmen der Kommune auferlegt wurde ohne diese dabei aber finanziell angemessen zu unterstützen. Die Statistik kann belegen, dass trotz neuer Baugebiete sich die Kinderzahlen in den letzten Jahren nicht beachtlich verändert haben.
Falsch ist, dass die FWG eine Baumsatzung auf den Weg bringen wollen, um damit in die privaten Gärten der Einwohner einzugreifen.
Richtig ist, es soll verhindert werden, dass bald auch der letzte Baum in der Flur gefällt wird ohne wieder aufzuforsten.
Fazit: Die FWG möchte alles tun, damit Weitersburg weiter lebenswert ist und bleibt für alle! Natürlich ist man sich bewusst, dass man es nicht jedem Recht machen kann.
Aber es ist wie überall im Leben, wenn man was erreichen will muss man auch Abstriche machen, gewisse Einschränkungen und Belastungen auf sich nehmen und Kompromisse eingehen. Um weiterhin eine tolle Sportanlage, Kindergarten, Schule usw. er - und behalten zu können, muss man auch Einnahmen generieren, um dies zu ermöglichen. Die FWG möchte nicht, dass unseren Kindern ein Schuldenberg hinterlassen wird.
Von Seiten der FWG könnten noch viele Aussagen kommentiert werden, aber dies führt doch zu weit. Alle Fraktionsmitglieder stehen für Auskünfte bereit und erklären gerne die oft doch auch komplexen Vorgänge. Besuchen sie auch unsere Internetseite wo ausführlich über alles berichtet wird. Pressemitteilung der
FWG Weitersburg

So sieht es leider aus: Kritsche Nachfragen werden von der herrschenden FWG in Weitersburg direkt als Majestätsbeleidigung aufgefasst. Knapp ein Jahr absolute Mehrheit und schon glaubt man, machen zu können, was man will.
Es hat sich bereits eine Bürgerinitiative gegründet. Sehe ich genauso, was die sagen. Gerade die Kommentare auf der ihrer Seite www.lebenswertes-weitersburg.de sind interessant. Habe auch auf der FWG-Seite geguckt. Da sind Kommentare nicht zugelassen. Warum wohl.
Die FWG Weitersburg schreibt hier, "wir wollen unsere Zeit nicht darauf verwenden, lange Pressemitteilungen zu machen."
Aha! Das Motto ist wohl: Bürger bleibt ruhig, wir von der FWG wissen schon ganz genau, was für Weitersburg das Beste ist.
Ich denke aber, gerade wenn die Projekte wie das Gewerbegebiet auf so viel Widerstand aus der Bevölkerung treffen, dann muss man doch gerade um Verständnis werben.